09. 09. 17

Das Wetter ist wechselhaft , immer wieder kurze Schauer.

 

 

 

 

Trotzdem machten wir uns in einer Regenpause zu Fuß auf den Weg…..in Richtung Mont Saint Michèl.

 

 

 

In der Ferne, ca 1,5 km vom Stellplatz entfernt , kann man ihn erkennen.

 

 

Wir machten also gleich ein wenig Frühsport und so dauerte es nicht lange bis wir unsere eigenen Fotos machen konnten. Wir sind froh, dass wir diesen Moment erleben durften.

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Rückweg lachte uns ein Apfelbaum an, der schon massenhaft seine Früchte abgeworfen hatte.

Da könnte man doch heute einen leckeren Apfelkuchen von backen, oder? Gesagt – getan – hat gut geschmeckt – natürlich ist auch für morgen noch was übrig.

 

Leider gibt es von heute auch schlechte Nachrichten . Der FC hat sein drittes Spiel der Saison verloren und steht am Ende der Tabelle. Das tut weh, zumal wir im letzten Jahr so erfolgsverwöhnt waren.

Bedröppelt geht es ab in die Kabine

Gabi ist im Moment auch so bedröppelt.

 

08. 09. 17

Es ging zügig voran. Nachdem wir gestern in Trier die Stellplatzdusche voll ausgekostet haben, ging es erst mal zum nahen „Fressnapf“, wo wir uns von Ginis Futter und Leckerchen einen Vorrat zulegten und im Nebengebäude noch unsere Gasflasche füllten. Dann ging es nach Luxembourg und tankten gleich in Wasserbilig den Diesel für 98 Cent pro Liter.

Es ging weiter auf der Autobahn weiter ein Stück durch Belgien und dann waren wir auch schon in Frankreich. Das Wetter hielt sich noch, doch von der Sonne war nichts zu sehen. 50 km vor Paris entschieden wir uns, einen Stellplatz zu suchen, wo wir auch die Nacht verbringen wollten.

Wir fuhren in den kleinen Ort „Longpont“ und stellten uns auf eine der 3 Parzellen.

 

 

 

 

Natürlich machten wir erst einen kleinen Ortsspaziergang……hier lag wirklich fast alles im Dornröschenschlaf.

 

 

 

Imposant ist die zerfallene L’abbaye cistercienne  erbaut im Jahr 1131

 

 

Die Nacht war sehr ruhig, so konnten wir auch hier wunderbar schlafen.

Heute morgen ging es gleich weiter. Das Wetter wurde zunehmend schlechter und so sahen wir nicht viel von der Landschaft.

Dann erreichten wir Paris und wurden vom Navi so richtig in das Getümmel der Großstadt geschmissen. Die Sehenswürdigkeiten , wie der Eiffelturm oder andere sahen wir nur schemenhaft. Es war volle Konzentration in dem Gewusel geboten.

 

 

 

 

 

 

 

Wenigstens konnten wir einen Blick auf die „Seine“ erhaschen

 

 

 

 

…irgendwann hatten wir es dann geschafft und waren froh, außerhalb der Stadt nur wenig Verkehr zu haben.

 

Wir fuhren einfach durch bis zum Atlantik, denn bei dem schlechten Wetter verpassten wir eh nichts. „La Bidonniere“ heißt der Wohnmobilstellplatz in der Nähe von “ Mont Saint Michèl“. Allerdings werden wir erst morgen mit dem Rad dorthin fahren ( wenn das Wetter es zulässt) . Einen Vorgeschmack – hier schon mal vorab mit einem Bild aus dem Internet.

Ähnliches Foto

Hier wollten wir immer schon mal hin. Jetzt hat es endlich mal geklappt.

 

 

07. 09. 17

Nun ging doch alles schneller als gedacht. Da das Wetter schlechter wurde fuhren wir gestern schon hoch zum Barl ins Einkaufszentrum und machten dort unseren geplanten Großeinkauf. Dann ging es geradewegs nach Trier auf den Wohnmobilstellplatz. Der Platz war so gut wie voll, so dass wir uns erst einmal auf den Seitenstreifen stellten, uns nach ein paar Minuten aber umstellen konnten, weil eine Parzelle in unserer Nähe frei wurde.. Hier hatten wir auch Strom von unseren Vorgängern, so dass wir sämtliche Geräte wieder aufladen konnten. Die Nacht war sehr ruhig und wir konnten gut schlafen.

Hier ist das Wetter noch ganz gut und auch kein Regen in Sicht. Nach Benutzung der Platzdusche und einem guten Frühstück machen wir uns jetzt auf den Weg nach Luxemburg zum günstigen Tanken und dann geht es weiter.

05. 09. 17

Willi war gestern im MRT. Hier war nun deutlich zu erkennen, dass weder Muskeln noch Sehnen verletzt waren. Aber woher die Schmerzen nun letztendlich kamen, die so stark waren, dass er seine Korsikareise unterbrechen musste, weiß man immer noch nicht. Es steht jetzt noch die abschließende Untersuchung am Donnerstag beim Orthopäden aus. Auf jeden Fall waren wir alle erleichtert, denn Willi hatte sich schon im Krankenhaus unterm Messer liegen sehen und den Winter im kalten Deutschland. Wir denken aber alle, dass es auch für ihn und Gudrun bald wieder in den Süden gehen kann, denn seine Schmerzen sind auch schon fast wieder weg. Gudrun machte für uns alle Reibekuchen – auch für die Nachbarn – und so saßen wir bis kurz vor dem Anpfiff des Fußball-Länderspiels draußen und ließen es uns schmecken. @ Gudrun, deine Reibekuchen sind einfach spitzenklasse…..soooo lecker. Danke noch mal dafür.

Heute morgen verabschiedeten wir uns von den beiden und hoffen, sie in 6-7 Wochen gesund und munter auf Coelius wiederzusehen.

Beginn unserer großen Tour

So wie fast immer, beginnt unsere Tour in den Süden in Zell an der Mosel. Auch heute  fuhren wir geradewegs dorthin über die Autobahn bis Kaisersesch und von Cochem immer an der Mosel entlang bis Zell. Es ist hier viel los….überall tummeln sich noch Urlauber….viele Hotelschiffe sind unterwegs…..die Womostellplätze gut gefüllt und bis auf wenige Ausnahmen sind die Gästehäuser alle vermietet. Heute stellten wir uns nur auf den Stellplatz neben dem Erlebnisbad,

 

 

 

 

…….machten einen kurzen Spaziergang bis Kaimt……

 

 

 

 

 

 

 

 

 

…….und schauten vom Campingstuhl auf die Mosel.

Unterwegs sahen wir schon vereinzelt Winzer auf ihren Traktoren, die ihre gelesenen Trauben nach Hause brachten. Morgen werden mit dem Rad unterwegs sein und beim Winzer Wein einkaufen.  Mal sehen, vielleicht gibt es ja schon Federweißer, den würden wir uns dann zu einem warmen Ziebelkuchen schmecken lassen. MMMHHHH.

 

Wir wollen das Leben genießen, denn wer weiß schon, wieviel Zeit wir noch haben ????!!!!

02. 09. 17

Wir werden das Wochenende in Liblar/ Erftstadt bei Gudrun und Willi verbringen. Willi trägt zurzeit eine Orthese, damit er wenigstens ein paar Schritte schmerzfrei gehen kann. Am Montag wird per MRT nachgeschaut, woher die Schmerzen kommen. So lange werden wir auch hierbleiben, bis klar ist, wie es mit ihm weitergeht.

Heute kochten wir gemeinsam einen Kartoffel – Pilze – Auflauf mit Rote-Beete-Salat und ließen es uns gemeinsam schmecken……mh, war sehr lecker.

01. 09. 17

Wir haben nun alles erledigt, was noch in Deutschland zu erledige war. Weffy hat seinen Arzttermin hinter sich gebracht und auch alles, was nötig ist ( Katheter für die gesamte Zeit usw.) vom Arzt mitbekommen, so dass wir auf der sicheren Seite sind. Mit unserem Sohn haben wir noch schöne Stunden verbracht und uns dann gestern bei einem ausgiebigen Brunch verabschiedet. Schön zu wissen, dass es ihm gut geht und er sich wohl fühlt. Da können wir erleichtert in ein paar Tagen wieder auf die große Reise gehen.

Momentan statten wir noch Susi einen letzten Besuch ab, bevor wir sie Anfang Dezember auf Coelius wiedersehen. Sie werden dort in einem gemieteten Blockhaus einen großen Teil des Winters verbringen. Dieter ist zurzeit noch mal im Krankenhaus. Diesmal eine Vorsichtsmaßnahme – er hat den Eingriff aber gut überstanden und wird heute schon von der Intensivstation auf die normale Station verlegt und wird schon in Kürze die Klinik verlassen können.

Hier bei Gabis Schwester wird noch mal die gesamte Schmutzwäsche gewaschen und auch Gini wird hier reisefertig hergerichtet mit duschen und allem Pipapo, ja und dann wird es wohl morgen losgehen.

Aber nicht, ohne einen Abstecher nach Liblar zu machen, denn dort stehen Gudrun und Willi wieder, die ihre Reise nach Korsika abgebrochen haben. Willi hatte Beschwerden im Rücken und Fuß, die auch nach Arztbesuch in Frankreich und Medikamenteneinnahme nicht besser wurden. Nun wird mit weiterführenden Untersuchungen hier erst mal abgeklärt, was los ist. Ist natürlich schade…und auch um das schon bezahlte Fährticket…..aber die Gesundheit geht nun mal vor. Es versteht sich von selbst, dass wir bei den beiden vorbeischauen, auch um unsere Unterstützung anzubieten, die beiden haben uns in vielen Belangen auch schon sehr geholfen.

 

28. 08. 17

Gabi lag den größten Teil des Wochenendes mit einer heftigen Erkältung, Mandelentzündung und Fieber im Bett. Daher musste sie sich am Sonntag stark zurücknehmen, um beim „Tschüss“ sagen niemanden anzustecken. Gerne hätte sie Frieda noch mal so richtig feste geknuddelt, aber die Kleine sollte ja nicht krank werden. Also wurde gewunken, was das Zeug hält und ganz viele Kusshändchen geworfen…….für eine gaaaaaaanz lange Zeit.

Zum Abschied bekamen wir noch ein eingerahmtes Foto geschenkt. Dies hat nun einen besonderen Platz auf dem Armaturenbrett und so haben wir unser Enkelchen jetzt immer und überall dabei.

Heute morgen fuhren wir dann von Dorsten weg. Wir machten noch schnell einen Besuch beim Obelink in den NL, denn Weffy wollte auf Nummer sicher gehen und noch ein paar zusätzliche Stangen fürs Zelt kaufen. Das war schnell erledigt und auch die Weiterfahrt klappte hervorragend, so waren wir um die Mittagszeit wieder auf unserem angestammten Stellplatz an der Lenne. Von hier aus werden wir in den nächsten Tagen verschiedene Dinge erledigen u.a. auch den letzten, wichtigen Arztbesuch.

Gestern hat sich übrigens der Arzt aus Denia/ Spanien gemeldet und den von Weffy gewünschten Termin für den Katheterwechsel bestätigt. Weffy wird also, auch mit seiner Beeinträchtigung, den Winter gut in Spanien verbringen können.

 

23. 08 17

Ganz schön warm hier in Dorsten.

Nach unserem Schwimmbadbesuch heute morgen und kleineren Hausarbeiten, gingen wir in die City. Wir wollten noch ein paar Besorgungen machen, auch noch mal nach Sommer – Schnäppchen Ausschau halten und uns schließlich noch eine leckere Eisschokolade gönnen. Gesagt – getan.

Désirée war inzwischen mehrmals zu Besuch mit Frieda, Michael hat Schichtarbeit. Aber am Wochenende….da werden wir alle nochmal zusammensein. Danach ist es aber auch schon wieder soweit, „Tschüss“ zu sagen für eine lange Zeit.

 

21. 08. 17

Endlich wieder Sommerwetter. Da freuen wir uns doch.

Nach dem Frühstück verabschiedeten sich Uschi und Jochen von uns, um ihre Fahrt fortzusetzen @  “ wir wünschen euch eine gute Zeit, bleibt gesund, auf dass wir uns nächstes Jahr wiedersehen. War schön mit euch !“

Weffy hat übrigens einen früheren Arzttermin erhalten und so werden wir wohl doch schon eher auf Wintertour gehen. Das Projekt “ Jakobsweg“ werden wir auf  nächstes Jahr verschieben, wenn Weffy nicht mehr wegen der regelmäßigen Katheterwechsel  unter Zeitdruck steht. Wir haben darüber gesprochen und es ist ihm wohler dabei, wenn er jetzt beim ersten mal, nicht so unter zeitlichen Stress gerät….

….und so werden wir dann ab Anfang September erst mal entspannt durch Frankreich reisen, uns ein wenig an der französischen Atlantikküste aufhalten und dann „rechtzeitig“ auf Coelius eintreffen.

Aber erst mal noch ein paar Termine abarbeiten. Außer zwei Arztterminen müssen wir noch bei der Krankenkasse vorstellig werden ( wegen Arztbesuchen im Ausland und Bezahlung bzw. Rückerstattung der Arztkosten) , desweiteren wollen wir noch das Grab von Gabis Eltern abräumen und auflösen.

20. 08. 17

Zuerst die schlechte Nachricht: Der FC hat sein Auftaktspiel verloren. obwohl viele die Daumen gedrückt haben und Gabi den ganzen Tag ihr Kölntrikot anhatte….naja       am Freitag  auf ein Neues.

Wir hatten gestern einen wunderschönen Tag und daran hatte unser Besuch einen großen Anteil. Als erstes wurden wir zu Sekt und Knabbereien eingeladen und dabei ging uns der Gesprächsstoff nicht aus. Wir sind froh, dass wir mal wieder so sympathische Menschen kennenlernen durften. Und schon wieder bestätigt es sich, wie erlebnisreich doch unser Leben ist. Zuhause, in einem Steinhaus, würde es für uns mit Sicherheit eintöniger verlaufen. Da hier in Dorsten übers Wochenende die mittlerweile 8. Bierbörse stattfand und ca 600 Biersorten aus aller Welt angeboten wurden, machten wir uns zu viert dorthin auf den Weg. Das Wetter spielte mit und auf den Fotos erkennt man, dass so einiges hier los war und dass wir es uns haben gutgehen lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus diesem reichhaltigen Angebot wählten wir uns Honigbier aus Lettland aus, dass uns damals auf unserer Baltikumreise so gut geschmeckt hatte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Besuch wird morgen weiterfahren, aber wir werden mit Sicherheit in Kontakt bleiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Morgen werden Uschi und Jochen weiterfahren, aber in Kontakt werden wir sicherlich bleiben.