Stellplatz im Yachthafen Recke (Mittellandkanal)

Heute erst kann ich von gestern und vorgestern berichten, da wir so gut wie keinen Internetempfang  auf unserem neuen Stellplatz an der Marina  in Recke hatten. Mittwochs war es so heiß, dass selbst Gini – außer dem Üblichen- keine Lust hatte, irgend einen Schritt zu machen. Ehrlich gesagt, wir auch nicht! Erst gegen Abend machten wir einen kurzen Spaziergang übers Hafengelände und machten ein paar Fotos.DSC02626

Tagsüber war es dort sehr geräuschvoll wegen des nahen Waldfreibades – nachts Gott sei Dank aber ruhig. Am Donnerstag fuhren wir schon zeitig mit den Rädern nach Recke, teilweise am Kanal entlang oder durch die Maisfelder. Im Ort war Markt und es war kaum ein Durchkommen, weil sich mehrere Schulklassen hintereinander vor dem einzigen Eiscafé aufstellten. Alle hatten wohl denselben Gedanken den letzten richtigen Schultag vor den Sommerferien irgendwie sinnvoll zu verbringen. Zeugnisse gab es dann heute.

Im Netto wurden wir unser Leergut los und kauften uns dort ein Eis, denn in die Schülerschlange wollten wir uns natürlich nicht einreihen.

Wir machten noch einen kleinen Umweg mit den Rädern, DSC02624setzten uns unterwegs auf eine Bank im Schatten und schauten den vorbeifahrenden Sportschiffen zu. Kurz vor 12 Uhr waren wir wieder am Womo…..nur noch sonnen….lesen…..scrabbeln, dazu ein kühles Alster.

Stellplatz Riesenbeck/Hörstel am Dortmund-Ems-Kanal

Gestern gab es die vorbestellten , frischen Brötchen zum Frühstück. Anschließend machten wir dann alles startklar mit Entsorgen und Frischwasser auffüllen und fuhren dann zu dem gebührenfreien Stellplatz in Hörstel direkt am Dortmund-Ems-Kanal. Hier gibt es Strom aber keine Ver-und Entsorgung. Strom brauchen wir aber derzeit auch nicht, denn bei viel Sonne sind unsere Batterien über die Solaranlage immer schnell gefülltt.

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Da es gestern sehr heiß war – wollten wir einfach nur faul sein. Wir verbrachten den Nachmittag unter der Markise im Schatten….. beobachteten den regen Schiffsverkehr auf dem Kanal; gegen Abend gab es eine leckere, kühle Bowle…..es geht uns richtig gut!

Für heute planen wir, ein Stück weiter zu fahren…..wir machen sozusagen eine Kanaltour. Wir fahren 19 km weiter an den Mittellandkanal.

Übrigens werde ich künftig abends ins Tagebuch schreiben….dann sind die Erinnerungen frischer und morgens kann man den Tag  etwas ruhiger beginnen.

 

Üb

Gronau am Dreiländersee

Um 10Uhr ging es los Richtung Niederlande, nachdem wir noch einen Stop beim Lidl eingeschoben hatten. Im “ Camper – Wunderland“ Obelink kauften wir einige Sachen, die uns noch fehlten. Wir hielten uns aber   nicht lange auf, denn von allen Seiten stürmten irgendwelche, wildgewordenen Camper in den Laden, die sich wohl noch für den bevorstehenden Sommerurlaub ihre Campingausrüstung besorgen wollten.

Weiter ging es bis Gronau zum Stellplatz am Dreiländersee.DSC02612 Niedersachsen, NRW und die Niederlande grenzen hier an den Badesee. Viele nutzten das tolle Sommerwetter dort zum Sonnen und Baden. Der Stellplatz liegt allerdings geschützt und ruhig hinter und in einem kleinen WäldchenDSC02610. Hier haben wir viel Platz und Gini konnte sich auf der Wiese mit Bällchenholen richtig austoben. DSC02609

 

Fahrt von Dorsten nach Bocholt

Morgens sind wir noch mal auf dem Deich der Lippe spazieren gegangen, haben uns dann nach dem Mittagessen ( Lunchpaket von Désirée und Michael) entschieden, den Stellplatz zu wechseln. Wir hatten einen Tip von Willy bekommen, dass der Stellplatz in Bocholt am Aasee – nur 46 km entfernt von hier – ganz ok ist. Nachmittags wurde auch das Wetter wieder sommerlich und wir

DSC02603machten eine kleine Wanderung am Seeufer entlang und durch den angrenzenden Park. Heute, am Sonntag war hier sehr viel los – nicht aber auf dem Stellplatz. Leider liegt der Platz ziemlich nah an der stark befahrenen Straße, so dass wir unser Womo doch noch einmal umsetzten- hinter das Büro des Platzwarts. Nachts war es dann aber sehr ruhig. DSC02604Heute werden wir zu Obelink NL fahren und und nach unseren Einkäufen  entscheiden, wie es weitergeht.

Tag 4 in Dorsten

DSC02600Morgens sah das Wetter gar nicht so gut aus, entwickelte sich aber später doch zu einem ganz passablen Sommertag. Nach Duschen und Frühstück fuhren wir mit den Rädern über den Deich und wollten uns den Betrieb an der Schleuse anschauen – dort war ein Schild angebracht: HEUTE STREIK. Drei Frachtschiffe konnten deshalb nicht weiter – keine Ahnung wie lange sie dort ausharren müssen. Später erfuhren wir, dass dieser Streik schon lange angekündigt war und es natürlich um eine bessere Bezahlung der Bediensteten geht.

Wir fuhren noch mal zum Hellweg-Baumarkt, um das Verbindungsstück für den Abwasserschlauch umzutauschen, dass sich als zu kurz erwies. In einem kleinen Kiosk kauften wir uns noch eine aktuelle Fernsehzeitung. Danach ging es wieder zurück zum Womo. Dort hielten wir uns eine Weile auf, mal in der Sonne, mal im Schatten und machten uns anschließen fertig, um mit dem Rad nach Hervest-Dorf zu unserer Tochter zu fahren. Dort erwartete uns ein schön gedeckter Tisch auf dem Balkon, der Grill war schon bereit für die leckeren Spieße, Burger, Steaks usw. für uns extra vegetarisch-  wir verbrachten gemeinsam einen schönen Abend,  plauderten über dies und das- rasch verging die Zeit. Nun verabschiedeten wir uns bis Ende August/ Anfang September….dann kommen wir auf dem Rückweg hier wieder vorbei. Danke noch mal Euch beiden für das leckere Essen.

Mit den Rädern ging es denselben Weg wieder zurück – Wir schauten noch etwas Fernsehen und ich begann ein neues Buch zu lesen.

Ein schöner Tag!!!!

Tag 3 in Dorsten

Schon seit Tagen versuchen wir eigene Fotos hier auf unserer Web-Seite zu plazieren. Das hat leider noch nicht geklappt, wie Ihr sehen könnt. Wir müssen noch ein bißchen herumexperimentieren…..aber irgendwann wird es schon klappen.

Gestern machten wir nach dem Duschen und Frühstück erst mal eine große  Umlagerungsaktion. Unser Vorrat an Lebensmittel musste mal sinnvoll sortiert werden. Also alles raus aus den Schränken und wieder in die kleinen Aufbewahrungskisten eingepackt. Nun hat alles seinen richtigen Platz und wir müssen fürs Kochen nicht immer irgendwas suchen. Um 12.00 Uhr machten wir dann eine Wanderung an der Lippe entlang, überquerten diese über eine uralte, fast zerfallene Eisenbahnbrücke und schauten uns den Ort Hervest an. Irgendwann gelangten wir dann auch an den Hellweg-Baumarkt, wo wir uns ein neues Fliegengitter und ein Verbindungsstück für den Abwasserschlauch kauften. Den Nachmittag verbrachten wir wieder auf dem Stellplatz, kochten uns Spaghetti mit Pesto , dazu einen Tomaten-Gurkensalat und zum Nachtisch gab es frische Erdbeeren.

Beim Abendspaziergang mit Gini lernte ich eine Frau hier aus Dorsten kennen, die mich wegen Gini ansprach. Sie hatte bis vor zwei Jahren auch ein Maltesermädchen und trauerte wohl immer noch. Wir hatten ein ziemlich langes Gespräch und sie fand es toll, dass wir momentan im Womo leben. Sie hatte das wohl auch immer vorgehabt – dann starb aber ihr Mann und sie erkrankte an Krebs. Dieses Treffen bestärkt mich mal wieder, das es genau richtig ist, dass wir uns so entschieden haben.

Am Abend ließen wir den Fernseher aus……es gab auch nichts Vernünftiges für uns zu sehen…lieber las ich in meinem E – Book weiter: “ Vergiss mein nicht“ , ein Buch über eine Alzheimerpatientin…….ein interessantes aber manchmal auch schockierendes Buch. Es lohnt sich aber, sich auch mal mit diesem Thema zu beschäftigen.

 

 

Tag 2 in Dorsten

Die Nacht war ruhig und wir konnten gut schlafen. Wir fuhren nach dem Duschen und einem gemütlichen Frühstück  mit unseren Fahrrädern los. Mit Gini im Körbchen ging es zuerst am Dattel-Hamm-Kanal entlang und machten einen Abstecher zur Einkaufsstraße in die schöne Altstadt von Dorsten.  Heute war Markttag. Ich kaufte  frische Erdbeeren ( z.Zt. unser Lieblingsobst)  und da ich heute Morgen zum gefühlten 169. mal einen platten Vorderreifen hatte, kauften wir in einem Fahrradladen einen „unplattbaren“ Mantel und einen neuen Schlauch- schaun wir mal. Anschließend fuhren wir noch etwas in der Gegend rum, ohne festes Ziel und kauften noch einige Getränke und Brot im Toom ein. Den Nachmittag verbrachten wir mit sonnen und relaxen am und im Womo. Was geht es uns doch gut !!!! Am Abend kam unsere Tochter noch mal kurz mit ihrem Auto vorbei, um den Karton mit unseren wichtigsten Dokumenten abzuholen, den sie für die Zeit unseres Zigeunerlebens aufbewahrt. Der sonst so freundliche Platzwart war gar nicht davon begeisternt, dass ihr PKW hier parkte. Er selbst parkt aber mit seinem Wageni hier. Seine unwirsche Reaktion hat uns alle ein wenig geärgert.

Nach dem Abendbrot schauten wir noch etwas Frauenfußball – Europameisterschaft  D gegen NL an.

…wir wohnen in Dorsten….

Gestern machten wir nach dem Frühstück wieder einen Fußmarsch in die Lüdenscheider City. Diesmal war es nicht so anstrengend wie am Vortag, denn die Temperaturen waren doch merklich zurückgegangen. W. hatte noch einen abschließenden Termin  bei der AfA und anschließend waren wir  noch mit unserem Sohn verabredet. Wir saßen noch eine Weile gemütlich in einem Straßencafé am Rande des Rathausplatzes zusammen , sprachen noch über dies oder das und gingen dann gemeinsam zum Taxistand, um uns dort dann zu verabschieden. Spätestens im September werden wir uns wiedersehen. Dann kommen wir noch mal nach Lüdenscheid, bevor wir zum Überwintern Richtung Süden reisen.

Wir fuhren noch mit dem Taxi zur Nottebohmstraße . Dort holten wir die Brille von W. ab, die er im Mietfahrzeug hat liegenlassen – weiter ging es dann zum Wohnmobil. Wir hatten schon morgens alles startklar gemacht und konnten gleich losfahren. Über die Autobahn ging es zügig voran und kamen um 16.00 Uhr auf dem Stellplatz in Dorsten an.http://www.win-dor.de/stadtinfo/index.php/de/dorsten-besuchen/infos-fuer-womos/10-dorsten-reisemobile.html

Gegen Abend kamen auf ihren Rädern  unsere Tochter mit Verlobtem auf einen Besuch vorbei. Sie wohnen nicht weit von hier und wir verabredeten uns für Samstag zum Grillen. Mit Gini machte ich dann nur noch einen kurzen Spaziergang zum Biotop – anschließend  noch einen Krimi im Fernsehen angeschaut und danach gut geschlafen.

Heute wollen wir mit dem Fahrrad eine Tour machen.

letzter Tag in Lüdenscheid

Der Fußmarsch vom Nattenberg-Stadion hoch in die Innenstadt war bei der gestrigen Hitze ganz schön mühsam. Nass geschwitzt hielten wir uns erst einmal am Rathausbrunnen auf, machte dort noch ein Schwätzchen mit einer ehemaligen Nachbarin, während W. sich beim Frisör einen Sommer-Haarschnitt verpassen ließ. Dann hatten wir noch einige Besorgungen zu machen, brachten noch ein Päckchen zur Post und ruhten uns bei einem kleinen Frühstück beim Bäcker Kamps ein wenig aus. Wir machten noch einen kurzen Besuch bei unserem Sohn an dessen Arbeitsstelle – dann mussten wir los zur  Schlüssel- und Wohnungübergabe. Unser Vermieter bedauerte sehr, dass er uns als Mieter verliert….wir lasen noch gemeinsam den Stromzähler ab…und damit war dann das Kapitel „Steinwohnung“ vollends abgeschlossen.

Der Weg zurück war dann nur ein Klacks, weil es ja nun nur berab ging. Am Nachmittag besuchte uns noch meine liebe Freundin Gundel, um uns zu verabschieden. Bis zum Abend ließen wir es uns gutgehen – wir aßen die frischen Erdbeeren, die wir gekauft hatten und freuten uns schon auf den nächsten Tag.

Ab heute leben wir im Wohnmobil….

Gestern kamen wir noch mal so richtig in Schwitzen, nicht nur wegen des tollen Sommerwetters, sondern weil wir auf unserer Zielgeraden noch einmal einen Super – Endspurt eingelegt haben.

Es war doch mehr, als wir gedacht haben, was noch an Teilen in den Lagerraum gebracht werden musste und auch der Sperrmüllhaufen auf dem Rasen vor dem Haus bekam nach und nach immer größere Ausmaße.

Treppauf – treppab, gefühlte 1000 mal, dann noch die Wohnung durchgewischt und die Treppe und den Keller geputzt……dann war das Werk vollbracht!!!!!

Wir stiegen in unseren Smart, tauschten ihn in der Scheune gegen unser Wohnmobil aus, fuhren noch schnell zum Aldi und bunkerten noch, was man halt so zum guten Leben braucht. Dann fuhren wir zum Stellplatz am Nattenberg – Bad und füllten den Wassertank. Zum Stehen war dort kein Platz, weil die vier vorhandenen Wohnmobilstellplätze durch PKW besetzt waren. Dort hätten wir aber sowieso keine ruhige Nacht verbringen können, weil es dort viel zu laut ist, wegen der verkehrsreichen Straße. Also fuhren wir die paar Meter höher direkt ans Stadion, wo wir einen wunderschönen Sommerabend verbrachten- machten noch einen kurzen Spaziergang, schauten uns ein wenig das Training der Fußballmannschaften an und spielten anschließend noch bei einem kühlen Radler eine Partie Scrabble. Ab 22 Uhr schliefen wir wie die Murmeltiere.

Wir sind nun rundum zufrieden und freuen uns auf die Zeit, die nun kommt – auf unseren neuen Lebensabschnitt.