18. 09. 18

Gestern fuhren wir wieder bei Superwetter ein Stück weiter. Unser Ziel war Memmingen, die Stat der Tore und Türme, Giebel und Fassaden.. Das mittelalterliche Stadtbild, mit der noch gut erhaltenen Stadtmauer, den vielen Zunft- und Patrizierhäusern zeugt von einer bewegten Vergangenheit.

Nachdem wir uns auf dem kleinen Stellplatz mit nur 10 Parzellen eingerichtet hatten, konnten wir uns davon selbst überzeugen.

Wir machen hier ein paar kleinere Einkäufe und waren am frühen Nachmittag wieder zurück am Womo, wo wir unsere Campingstühle rausstellen und uns in die Sonne setzten. Solange uns der Sommer noch verwöhnt, sollten wir ihn auch nutzen. Wir spielten mal wieder zwei Partieen Rummikub, danach wurde gekocht.

Am Abend wurde auch dieser Stellplatz brechend voll. In der Dunkelheit quetschte sich noch jemand neben uns und so standen wir  die Nacht über zu dritt auf zwei Parzellen. Das Verhalten mancher Camper versteht man einfach nicht.

Schon sehr früh fuhren wir von dort los, denn wir wollten unser Auto in einer LKW – Waschanlage waschen lassen. Eine Grundreinigung war fällig. Das Personal ( zu dritt) machte eine perfekte Handwäsche – auch auf dem Dach – und das alles für 20 €, dementsprechend fiel dann auch unser Trinkgeld sehr großzügig aus. Nun glänzt unser Zuhause wieder.

Danach ging es dann wieder über die Dörfer und Natur

pur – allerdings auch wieder mit etlichen Umleitungen. Wir hatten uns den Stellplatz in Biberach an der Riß ausgesucht. Nun sind wir also nicht mehr in Bayern, sondern in Oberschwaben. Auch hier besichtigten wir wieder die Altstadt.

 

Heute begegneten uns irgendwie nur freundliche Menschen, egal ob es die Bewirtung in einem Straßencafé war, oder das Personal in den Geschäften, wo wir was kauften oder uns nur umsahen. Leute, die uns einfach unterwegs begegneten oder auch die Mitcamper auf dem Stellplatz. Es war wirklich sehr auffällig.

Während einer Pause in einem Straßencafé telefonierten wir mit Willi, der morgen seine dreiwöchige Reha antritt und dem es nach seiner OP wieder recht gut geht.

Auch hier in Biberach wurde mal kurz in die Kirche reingeschaut.  Orgelklänge dazu die wunderschönen Wand- und Deckenmalereiern zauberten einen ganz besonderen Moment des Innehaltens.

Gabi mag diese Momente und stattet deshalb fast jeder alten Kirche auf unserer Reise einen kurzen Besuch ab.

Zurück am Womo wuschen wir ein paar Kleidungsstücke mit der Hand und ließen sie auf der Wäschespinne trocknen. Danach gabs Essen, dann noch ein kleines Spielchen und schon geht auch dieser Tag wieder dem Ende zu.