28.11.2014

Nachts hatte es wieder geregnet und tagsüber kam nur mal kurz die Sonne zwischen den dunklen Wolken durch. Das  Thermometer stieg heute auch „nur“ auf 19 Grad. Wir sind ganz schön verwöhnt. Als Ersatz für den ausgelassenen Frühsport, wollten wir mit Gini eine kleine Wanderung machen und unterwegs  im Consum und auch im Chinaladen eine Kleinigkeit einkaufen.Wir beabsichtigten, über den Radweg dorthin zu gehen. Weil dieser aber gerade geteert wurde, mussten wir einen Umweg machen.

Kurz und gut…..es wurde dann doch noch eine längere Wanderung.  Wir wollten nach dem Einkauf eine Abkürzung quer durch die Orangenfelder suchen, was aber gründlich in die Hose ging. Irgendwann waren wir dem Campingplatz zum Greifen nah, sahen auch unser Womo schon….uns trennte dann aber immer wieder irgendein Bewässerungsgraben, die nach dem nächtlichen Regen auch gut gefüllt waren. Mal eben rüberhopsen ging nicht….also wieder zurück ….marsch, marsch. Endlich wieder am Womo angekommen, taten uns die Füße weh und Gini schaute uns “ vorwurfsvoll“  an….. .

Unterwegs waren wir auch an einem verkommenen Grundstück mit Haus vorbeigekommen . Dort schlugen- während wir vorbeigingen – unglaublich viele Hunde an. Einige konnten wir sehen, die draußen an der Kette in ihren eigenen Exkrementen herumliefen, andere kleinere Hunde sah man in engen Bestallungen herumhetzen………………Ja, es ist immer wieder für uns schlimm zu sehen, wie hier in Spanien – aber auch in anderen südlichen Ländern – mit den Tieren umgegangen wird. Man muss sich wirklich einen Panzer um die Herzgegend anlegen, um dies auszuhalten ……..aber was soll man machen?

Diesemarmen Geschöpf geben wir (und auch andere Camper von Coelius)  nun schon in unserem  4. Überwinterungsjahr mit Futter, Hundeleckerchen und auch Ansprache durch den Maschendrahtzaun ein klein wenig Abwechslung. Ihm geht es dadurch  immer noch besser, als denen, die wir heute sahen. DSC00528 An dieser Stelle möchten wir noch einmal Heike und Alan danken und unsere Hochachtung aussprechen, die seit einiger Zeit ein Tierheim leiten und sich kümmern. Aber es müsste sich diesbezüglich hier grundlegend  etwas ändern.