17. 01. 19

Auf dem Stellplatz  Punta del Negre waren fast nur Deutsche, während uns auf der Autobahn bis dorthin, fast nur Franzosen entgegen kamen. In diesem Jahr fallen sie wieder tausenfach in Marokko ein. Die Jahre zuvor blieben sie aus versicherungstechnischen Gründen lieber in Spanien und Portugal. ( Wegen der Terroranschläge in Frankreich war wohl der Versicherungsschutz nicht gegeben, so erzählte man es uns). Jetzt ist aber wieder freie Bahn….und so sah es dann auch dementsprechend auf den Campingplätzen am Atlantik aus. Kaum noch ein Platz zu kriegen, zumal das Freistehen jetzt auch in Marokko überall untersagt ist und die Camper abends weggeschickt werden.

Den letzten Tag verbrachten wir hier bei Mazarron ganz in Ruhe. Gabi kochte ein superleckeres Essen, wir sonnten uns und relaxten und aus dieser Entspannung heraus klappte dann auch der schon fast überfällige Katheterwechsel. Gabi ist noch immer dabei etwas aufgeregt, hat aber auch diesmal wieder sehr gut geklappt.

So konnten wir am Dienstag die letzten 250 km bis Miramar ganz in Ruhe bei wunderschönem Wetter in Angriff nehmen. Die Fahrt verlief problemlos über die Nationalstraßen.

Gegen Mittag kamen wir in Oliva an und machten dort erst mal einen Großeinkauf im neuen Lidl. Von dort aus ging es geradewegs auf den CP Coelius. Auf die neue, uns zugewiesene Parzelle zu kommen, gestaltete sich wegen der Größe unseres Wohnmobils etwas komplizierter als sonst. Aber mit Weffys Fahrkünsten und vielen Helfern, die aufpassten, dass wir uns keine Schramme holten bzw. aufsetzten, gelang es dann doch und nun stehen wir direkt neben Gudrun und Willi auf der Parzelle mit perfekter Aussicht in ein Orangenfeld und Sonne den ganzen Tag. Super ! Wir wurden gefühlte 1000 mal gedrückt und Küsschen rechts und Küsschen links – offensichtlich freuen sich doch viele, uns wieder zu sehen. Bei Susi gab es direkt einen frischen Kaffee und Kuchen und von Willi bekamen wir sogar das  Abendessen gebracht.

Hier werden wir nun vermutlich den Rest der diesjährigen Überwinterung verbringen.

Gini hat inzwischen ihre Ohrentzündung soweit überstanden…..mit Ohrspülung und – tropfen ist sie auf dem Weg der Besserung. So weit  – so gut !