28. 06. 18

Zum Ausscheiden der deutschen Nationalelf bei der WM wollen wir uns nur auf einen Satz beschränken….“ gut, dass Jonas Hector jetzt früher ins Training beim FC  einsteigen kann.“

Bildergebnis für Jonas Hector

Weffy hatte heute seinen Arzttermin zum Katheterwechsel, es ist alles gut verlaufen. Nun haben wir wieder ca. 7 Wochen Zeit, bis er wieder hin muss.

Auf Sommertour werden wir erst gehen können, wenn unser Navi wieder zurückgeschickt wurde. Wegen eines Software- Fehlers musste es in Reparatur.

Uns geht es sehr gut und wir fühlen uns in unserem neuen Heim pudelwohl. Heute morgen, am Frühstückstisch unter der Markise, sprachen wir davon, dass wir uns ein „normales“ Leben im Steinhaus gar nicht mehr vorstellen können.

27. 06. 18

Nun stehen wir schon den dritten Tag in Dorsten. Das Wetter ist wieder sommerlich….und das ist auch gut so.

Gestern bekamen wir wieder lieben Besuch von Tochter und Enkelchen. Frieda war richtig gut drauf und fasst immer mehr Vertrauen zu uns, auch mit Gini spielt sie nun sehr gern. So wirft sie das Bällchen schon ziemlich weit und bekommt es prompt von Gini wieder gebracht. Zu schön, den beiden dabei zuzuschauen. Dann wurden wir alle zusammen vom “ Spieltrieb “ erfasst und versuchten uns im Federballspiel. Allerdings waren wir keine guten Vorbilder für die Kleine, obwohl Mama, Oma und Opa ihr bestes gaben. Die Schläger und der Federball waren natürlich Schuld !!! Trotzdem machte es einfach Spaß, mal wieder so rumzualbern. Wir ließen uns noch den Kuchen  schmecken und Frieda bekam natürlich auch noch ein Eis. Um 17.30 Uhr war es dann an der Zeit,  „Tschüss“ zu sagen.

Weffy hat nun doch noch einiges zu tun, denn die Pakete mit neuen Solarpaneelen usw. sind eingetroffen und so kletterte er heute morgen schon aufs Dach, um mit den Vorarbeiten zu beginnen. Unser neues Auto hat eigentlich jeglichen Schnickschnack wie Fußbodenheizung, Klimaanlage, hydraulische Stützen, die Markise fährt elektrisch aus, das Frontrollo elektrisch runter und so weiter und sofort. Doch Solar hat es nicht, dazu ist der schwer erkrankte Vorbesitzer nicht mehr gekommen. Er ist ja auch nur 5000 km damit gefahren. So werden wir jetzt selbst dafür sorgen, dass wir für unsere Reisen mit Strom versorgt werden.

So, nun wird auch noch ein bißchen Hausarbeit gemacht und dann schaun wir mal, wie sich unsere Nationalmannschaft so schlägt.

23. 06. 17

Nach der Rheintour fuhren wir nach Overath, um auf dem Mobilheimplatz Susi und Dieter zu besuchen, die seit März dort in ihrem eigenen Heim wohnen. Dieter hatte vor kurzem wieder mit gesundheitlichen Problem zu kämpfen und wartet nun auf die Bewilligung einer weiteren Reha. Das Wetter zeigte sich zeitweise von seiner guten Seite, so dass wir auch mal draußen im Garten sitzen konnten, den Susi mit viel Liebe selbst gestaltet hat und noch weitere schöne Ideen umsetzen möchte. Unser Bruder Walter kam dann wenig später noch auf seinem Motorrad , die über 30 km von seinem Zuhause angefahren-  so waren wir 3 Geschwister nach langer Zeit noch mal zusammen. Das war schön, sich noch mal zu sehen.

Gegen 17 Uhr ging es dann nach Altena auf einen unserer zwei „Heimatplätze“,

um hier einen Zwischenstopp einzulegen. Hier können wir in absouter Ruhe, neue Kraft schöpfen, bevor es dann am Montag wieder nach Dorsten geht. Dort warten Arzttermine auf uns. Erst nach dem fälligen Katheterwechsel können wir dann wieder auf Tour gehen.

 

19. 06. 18

Gestern war unser Ziel „Braubach“ am Rhein.

Wir fuhren immer am Rhein entlang und somit die Strecke von Bingen/Rüdesheim  bis kurz vor Koblenz, die als das Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal bezeichnet wird. Wir überquerten den Rhein per Fähre. Die vielen Burgen, die Weinberge und Felsvorsprünge mit der Loreley gelten als  Inbegriff der Rheinromantik. Tatsächlich sang Gabi das Loreley – Lied von Heinrich Heine, als wir an genau der Stelle mit den Stromschnellen am Rhein vorbei fuhren.

In Braubach belegten wir einen Stellplatz ín der ersten Reihe mit Blick auf den Rhein.

Daneben viel Rasen und etliche Rosengärten aneinander gereiht.

 

 

Wir knippsten viele Fotos,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

auch von der „Marksburg“, die genau hinter uns auf dem Felsen thront.

Es wird geschrieben, dass diese Burg die einzige nie zerstörte  Burg am Mittelrhein ist.

So liest sich alles wunderbar, trotzdem würden wir nicht noch einmal hier auf den Stellplatz fahren, denn der Zuglärm ist hier vor allem nachts unerträglich laut. Nur ein paar Meter hinter dem Platz verläuft die vielbefahrene Eisenbahnstrecke, die einen nicht zur Ruhe kommen lässt.

Nach einer Nacht mit wenig Schlaf verließen wir den Ort, schauten uns erst den Stellplatz in Urmitz an, der uns aber nicht gefiel und landeten wenig später mal wieder in Andernach. Hier waren wir schon ein paar mal. Zum ersten mal bekamen wir aber mal eine Parzelle in der ersten Reihe und staunten nicht schlecht, als genau vor uns ein Hotelschiff aus der Schweiz  anlegte.

Wir saßen im Campingstuhl vor unserem Womo bei einer Tasse Kaffee und konnten genau die Abfolge des Anlegemanövers beobachten. Wir finden das toll, was wir so alles sehen und erleben.

……und wenig später kamen dann auch noch ganz andere Gäste .

 

16. 06. 18

Heute morgen ging Gabi mit Gini um 8 Uhr Gassi. Danach gab es einen frischen Kaffee und nach dem morgendlichen Allerlei gingen wir auch schon wieder auf Tour.

Wir fuhren durch weitläufige Weinanbaugebiete, die wir noch nicht kannten. Mitten im Herzen Rheinhessens fanden wir den Wohnmobilstellplatz  “ Metzi Panoramablick“, mitten in den Weinbergen bei Ockenheim gelegen.

 

Wir stellten uns auf einen der wenigen freien Pätze. Als erstes wurde ausgiebig gefrühstückt mit frischgebackenen Brötchen aus unserem eingebauten Backofen.

 

 

 

Panoramablick aus dem Fenster .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Nachmittag wurde das Wetter besser. An der Rezeption kauften wir uns je eine Flasche weißen und roten Traubensaft und verzogen uns mit dem herrlich, süßen Gesöff in den Schatten.

Es ist herrlich, sich einfach treiben zu lassen….so wissen wir auch heute nicht, wo wir als nächstes stehen werden.

Das ist die Freiheit, die wir lieben.

15. 06. 18

Gestern morgen tranken wir erst einmal nur eine Tasse Kaffee, frühstücken wollten wir unterwegs – so machen wir es öfters. Wir duschten im Womo  (herrlich viel Platz haben wir jetzt in unserem großen Raumbad ) und machten uns abreisefertig. Gudrun kam noch mal rüber zu uns und erzählte von ihrem Telefongespräch mit Willi, der am Freitag entlassen wird. Leider kann man in dieser Klinik nichts weiter für ihn tun….viel gebracht hat der Aufenthalt in der Schmerzklinik nicht und so wird man weitersehen, welcher Schritt notwendig ist. Vielleicht ist dann doch eine OP angebracht !?

Wir ver – und entsorgten noch am Platz, dann ging es über den Hunsrück und über die Edelsteinstraße bzw. Burgen- und Schieferstraße bis auf den Stellplatz in Bad Sobernheim. Es waren ca. 80 km bis dorthin. Erst als wir af unserer Parzelle standen, erinnerten wir uns, dass wir doch schon inmal hier waren ( vor 4 Jahren).

 

 

 

 

 

 

 

Wir stehen hier absolut ruhig direkt an der Nahe, um uns herum gepflegter Rasen mit vielen Obstbäumen. Im Platzcafé meldeten wir uns für 2 Tage an. Es lässt sich hier gut im Schatten aushalten.

Außerdem unternahmen wir noch eine kurze Fahrradtour ins Städtchen, …..schauten uns hier ein bißchen um, kauften auch noch eine Kleinigkeit ein und werden nun den Tag gemütlich ausklingen lassen. In das ein oder andere Fußballspiel werden wir sicher auch noch reinschauen.

 

13. 06. 18

Seit gestern nachmittag stehen wir auf dem Wohnmobilstellplatz in Graach an der Mosel, nur weinige Kilometer von Bernkastel-Kues entfernt.

Graach an der Mosel

Wir wussten, dass Gudrun noch unterwegs im Krankenhaus bei Willi war, also suchten wir erst einmal ihr Wohnmobil und stellten uns auf eine freie Pazelle direkt dahinter. Obwohl hier sozusagen “ Kuschelcamping“ stattfindet, war es kein Problem, mit unserem 8, 70 m langen Mobil einzuparken. Wir müssen uns erst mal wieder an solch eine Länge gewöhnen.

In unserer großen, elektrischen Pfanne, die wir uns in Spanien gekauft hatten, kochte ich einen Gemüseeintopf mit marokkanischen Gewürzen und luden Gudrun dann später zum Essen ein. So saßen wir eine Weile zusammen und erfuhren, wie es ihnen in den letzten Wochen so ergangen ist. Wir nahmen uns vor, am nächsten Tag gemeinsam mit dem Rad zu Willi in die Klinik zu fahren.

Gesagt….. getan…… Wir machten uns also heute um 10 Uhr auf den Weg. Das Wetter ist nur so la la….aber wenigstens regnete es nicht. Es ging über den Moselradweg bis Bernkastel, dann über die Moselbrücke in den Stadtteil Kues und noch einen mitelsteilen Berg hinauf zur Klinik. Gut, dass wir E-Bikes besitzen, ansonsten hätten wir absteigen und das Rad schieben müssen.

Willi lag in seinem Krankenbett und durfte nicht aufstehen,denn er war wieder am Tropf angeschossen, dessen Kanüle direkt in die Wirbesäule führte. Wir wünschen ihm so sehr, dass die Ärzte ihm bald mal die Schmerzen in Rücken und Bein nehmen können. Über unseren Besuch hat er sich aber bestimmt gefreut.

Schnell verging die Zeit und mit dem Bringen des Mittagessens verabschiedeten wir uns. Gudun, die noch bei ihm blieb, werden wir heute abend auf dem Stellplatz wieder treffen.

Morgen werden wir weiterfahren. So ganz genau wissen wir noch nicht, wohin unsere Reise geht……Allerdings haben wir auch nicht unendlich viel Zeit, denn in 2-3 Wochen hat Weffy wieder einen Arzttermin in Dorsten.

11. 06. 18

Wir fuhren gegen 10 Uhr von Dorsten los und kauften  im „Obelink “ in Winterswijk einen  Campingtisch und neues Geschirr. Die 39 km fuhren wir nur über Landstraßen – erst auf dem Rückweg ging es auf die Autobahn.

Wir hatten vor Willi und Gudrun zu besuchen, die sich zurzeit in der Nähe von Bernkastel – Kues  an der Mosel befinden. Willi lässt sich dort in einer Schmerzklinik behandeln. Wir machten erst noch einen Zwischenstopp in Zell, denn wie immer, wollen wir dort im Einkaufszentrum einkaufen und die Industriewaschmaschine nutzen, um unsere Bettwäsche zu waschen.

Bis morgen stehen wir auf dem Stellplatz am Erlebnisbad.

Genau vor unserem Womo können wir einen Schwan mit Küken beobachten.

09. 06. 18

Vielen  Dank für die Glückwünsche zu unserem neuen Zuhause.

Hier ein paar Fotos :

Heute waren noch mal Desirée und Frieda hier und  brachten uns die gewaschene Wäsche zurück. Frieda wollte gleich wieder mit Wasser plantschen…. aber zuerst gab es ein leckeres Eis. Wie gut, dass die Oma dafür sorgt, dass davon immer genug im Eisschrank liegt.

Es war auch heute wieder sehr schwül, dabei 27 Grad warm.

Morgens machte Gabi noch einen größeren Einkauf beim A..i  mit Fahrrad und Anhänger. Schließlich wollen wir am Montag schon zeitig losfahren und uns nicht noch damit aufhalten müssen.

 

 

……

08. 06. 18

Wir kamen noch nicht zum Schreiben, denn wIr hatten in den lezten Tagen alle Hände voll zu tun. Man sagt so einfach, man zieht mal eben von einem Wohnmobil ins andere um. Aber wenn man, so wie wir, im Wohnmobil lebt, ist das schon eine Menge Arbeit, bis man alle Habseligkeiten am richtigen Platz untergebracht hat.

Heute sind wir aber mit allem fertig geworden, so dass von nun an auch wieder Zeit fürs Scheiben im Blog ist.

Gestern kamen Désirée, Michael und Frieda zu uns, um unser neues Wohnmobil zu bestaunen. Danach saßen wir noch eine Weile unter der Markise und schauten Frieda beim Spielen zu. Wir hatten ihr zwei Eimer mit Wasser und kleine Schüsselchen hingestellt und ließen sie nach Herzenslust damit rumplantschen….für unser Enkelchen eine schöne Abkühung bei dem schwülen Wetter.

Für uns alle gab es dann später auch eine Abkühlung in Form eines Gewitters mit  Regen. Heute blieb der Himmel den ganzen Tag über wolkenverhangen mit einigen Regenschauern.