31. 05. 18

Mit dem gestrigen Zahnarzttermin haben wir tatsächlich alle Termine abgearbeitet und werden uns nun auf den Weg in den Osten unseres Landes machen, um unser neues Wohnmobil abzuholen.

Heute war es noch mal unerträglich schwül und man sehnte das angekündigte Gewitter regelrecht herbei. Ca. 15 Uhr blitzte und donnerte es und der Starkregen prasselte über eine Stunde lang auf uns nieder. Na gut, erst vorgestern hat Weffy das Auto an einer Waschanlage noch mal gründlich sauber gemacht….bei diesem Starkregen ist nun auch das Dach vom Staub befreit worden. Man muss es eben positiv sehen.

Über Ebay verkauften wir heute unsere Sitzbezüge – die passen leider nicht auf die neuen Sitze. Schade wir hatten sie erst ein halbes Jahr.

Wir leben nun schon 5 Jahre im Wohnmobil und haben mit dem Kauf eines neuen und  wieder größeren Autos fest vor, noch einige Jahre so weiter zu machen……. wenn man uns lässt….! Zwischendurch gab es mal eine Phase, da wären wir fast wieder in eine Steinwohnung gezogen, da waren wir hin und hergerissen. Doch mit der Gegenüberstellung von Vor – und Nachteilen der unterschiedlichen Lebensstile, kamen wir wieder davon ab. Der größte und wichtigste Punkt ist für uns definitiv die gewonnene Freiheit. Wir sind frei in der Entscheidung, wo wir leben wollen. Mittlerweile planen wir kaum voraus,sondern schmieden Reisepläne meist von heute auf morgen – es sei denn, gesundheitliche Probleme zwingen uns dazu. Ansonsten können wir hinreisen, wohin wir wollen – so sieht unser Garten immer wieder anders aus. Besonders wen wir im Ausland unterwegs sind bringt jeder Tag neue Eindrücke, wechselnde Landschaften, Kulturen und Menschen. Falls uns irgendetwas nicht passt und sei es nur das Wetter dann ziehen wir eben weiter. Ein großer Luxus ! Haushalt, was ist das? Oft haben wir damals in unserer Steinwohnung dazu viel zu viel Zeit investiert, alles sauber zu halten. Natürlich ist auch jetzt der Haushalt ein Thema, nur mit dem Unterschied, dass alles in 1 Stunde erledigt  ist. Dann ist aber auch die letzte Ecke in unserem Camper blitzsauber.

Wir erleben all das als Paar, was für uns die Ideallösung ist. Wir genießen die gemeinsame Zeit, auch wenn das 24 h am Tag und 7 Tage die Woche auf engem Raum bedeutet.
Für manche mag diese Vorstellung eher nach dem absoluten Horror klingen, doch wir haben das Glück, dass das bei uns ( meistens) ♥ funktioniert und wir sind glücklich mit unserem Leben, trotz des ein oder andern Handicaps, das  hinzugekommen ist.

Wir könnten  viele Punkte aufzählen, zum Beispiel von neu gewonnen Freunden usw.  und weiter von unserem Wohnmobil Leben schwärmen. Doch das würde wohl den Rahmen des Beitrags sprengen. Auf jeden Fall hoffen wir, noch sehr lange so weitermachen zu können.

29. 05. 18

Nur Körperreinigung und eine Tasse Kaffee und schon fuhren wir heute früh in Richtung Lüdenscheid. Wir parkten auf dem Womo – Stellplatz am Nattenberg – Bad und gingen zu Fuß den Berg hoch in die Innenstadt. Bei dem derzeitigen Wetter eine schweißtreibende Angelegenheit…

Weffy beeilte sich mit den neuen Autokennzeichen zum festgelegten Termin ins Straßenverkehrsamt zu kommen. Nun ist unser neues Wohnmobil angemeldet. Währenddessen ging Gabi zum Bürgeramt, um ihren neu beantragten Personalausweis abzuholen.

Anschließend gönnten wir uns, gemeinsam mit unserem Sohn, ein gutes Frühstück in einem Straßencafé auf dem Rathausplatz. Danach ging es für uns wieder zurück zum Womo.

Den Nachmittag verbrachten wir wieder  auf dem Stellplatz an der Lenne.  Ein Gewitter brachte gegen Abend Abkühlung.

 

 

28. 05. 18

So, wir haben uns heute im Mediamarkt einen neuen,  kleinen Laptop gekauft. Jetzt macht das Schreiben im Blog wieder Spaß und wird sicher wieder regelmäßig erfolgen.

Gabi fuhr schon um 7 Uhr mit dem Fahrrad zum Hausarzt nach Hervest.; sie musste sich noch ein Rezept ausstellen lassen. Nach dem Frühstück fuhren wir mit den Rädern in die Stadt und besorgten Hundefutter auf Vorrat im Fressnapf und kauften  im Mediamarkt den Laptop und einen kleinen Receiver fürs Womo.  Inzwischen war es schon so um die 30 Grad warm und so ließen wir uns noch in einer Eisdiele eine Eis- Schokolade schmecken.

Gegen Mittag machten wir alles bereit für unsere Abreise. Wir fuhren zur Garage unserer Kinder und stapelten dort die Kisten mit unseren „Habseligkeiten“ . Dann ging es gleich auf die Autobahn und ohne Stopp auf den Stellplatz in Altena.

Hier machen wir uns jetzt einen gemütlichen Abend und schauen dabei auf die Lenne.

27. 05. 18

Im Moment regnet es nach einem kurzen Gewitter noch nach. Die Abkühlung tut richtig gut, denn es war heute extrem schwül.

Wir haben heute die letzten Reinigungsarbeiten im Innenbereich des Womos erledigt. Kühlschrank und Gasofen wurden gewienert und sehen wieder wie neu aus. Jetzt muss es aber auch bald gut sein.

Morgen räumen wir die Kisten und Taschen in die Garage zur Zwischenlagerung  und machen uns dann auf den Weg nach Lüdenscheid, bzw. erst einmal zum Übernachtungsplatz in Altena. Dienstag werden wir unser neues Reisemobil anmelden und am Mittwoch hat Weffy noch einen Zahnarzttermin. Danach machen wir uns auf den Weg Richtung Mecklenburg  zum Wohnmobilhändler.

Gemütlich lassen wir nun den Tag ausklingen und freuen uns auf morgen.

 

26. 05. 18

So, wir haben wieder „vollen Durchblick“, d.h. eine neue Frontscheibe. Wir waren in einer Werkstatt in Essen, die hauptsächlich neue Scheiben in Busse und Reisemobile einsetzt. Um 8 Uhr hatten wir schon den Termin, 2,5 Stunden dauerte der Einbau. Währenddessen schauten wir uns ein bisschen in der Gegend um und genehmigten uns in einem kleinen Cafe ein Frühstück. Im Womo mussten wir dann noch 3 Stunden warten, denn der Kleber musste noch trocknen und das Fahrzeug durfte noch nicht bewegt werden. Irgendwie bekamen wir die Zeit rum.

Seit zwei Tagen sind wir dabei alles, was wir in unserem Womo mit uns führen, in Kartons, Kisten und Taschen einzupacken.Wer uns kennt, kann sich das vorstellen, dass wir bei dieser Gelegenheit auch alle Schränke von innen und auβen auf Hochglanz gebracht haben……  bei dem derzeitigen Wetter mit über 30 Grad eine schweiβtreibende Angelegenheit. Aber bis auf zwei Kleinigkeiten ist nun alles erledigt.

Am Montag werden die Kisten usw. in der Garage unserer Kinder zwischengelagert und nach dem 5. Juni in unser neues Wohnmobil wieder eingeräumt. Und da freuen wir uns jetzt schon drauf. Nun haben wir 6 Wochen drauf gewartet……es wird Zeit !

22. 05. 18

Wir würden öfters schreiben, wenn dieser verflixte Computer nicht immer wieder seine Mucken hätte. Zurzeit geht mal wieder die Tastatur nicht. Also muss jeder Buchstabe mühevoll per Mouseclick eingegeben werden. Wir müssen uns über kurz oder lang einen neuen zulegen.

Pfingsten hatten wir hier auf dem Stellplatz Gudrun und Willi zu Besuch. Es ist immer wieder schön, mit ihnen zusammen zu sein. Leider mussten sie heute morgen schon wieder weiter zu einem wichtigen Arzttermin. Aber wir sind uns sicher, dass wir sie in diesem Sommer noch mal treffen werden. @ Alles Gute für morgen….lieber Willi !!!

Nachmittags kamen Desiree, Michael und Frieda zu uns. Es war wieder so lustig mit unserem Enkelchen. Die Oma – Gabi macht aber auch Sachen mit ihr…..setzt Frieda einfach in den kleinen Hundeanhänger und galoppiert  mit ihr ums Womo herum. Frieda hatte ihren Spass und Oma musste irgendwann “ wegen Rücken“ aufgeben. Wir saβen noch eine Weile bei Teilchen und Kaltgetränken unter der Markise, dann mussten wir Adieu sagen, denn die Drei fliegen morgen früh in den Urlaub. Wir wünschen ihnen eine wunderschöne Zeit bei tollem Wetter am Strand und Meer.

Morgen früh haben wir einen Termin in Essen. Die Frontscheibe unseres Womos hat einen Steinschlag im Sichtfeld abbekommen und soll dort in der Werkstatt erneuert werden.

18. 05. 18

Nur ein kurzes Update:

Gabis Untersuchung ist gut verlaufen. Unter einer kurzen Vollnarkose hat sie von der Magenspiegelung nichts mitbekommen. Es ist nur eine Kleinigkeit festgestellt worden, was man aber medikamentös gut in den Griff bekommen kann.

 

16. 05. 18

Wir haben es geschafft!

Alles, was wir an Möbeln, Kleinteilen und Krimskrams für einen eventuellen Umzug in eine andere Wohnung, vor 5 Jahren eingelagert hatten, wurde gestern und heute „entsorgt“.

Zum Schluss fanden sich dann doch noch Leute, die Gefallen an unseren Sachen hatten und auch Gabis Sandsammlung aus aller Herrenländer, in fast 100 Gläschen 44 Jahre lang aufbewahrt und erneuert, bringt nun Freude in ein anderes Haus.

Ein weiterer Teil der Möbel, Lampen Bilder und Geschirr kommt zum Werkhof, der bedürftige Menschen unterstützt , alles andere brachten wir zum Recycle-Hof, nur wenig landete in dem Sperrmüll-Container.

Seltsamerweise kam dabei kein biβchen Wehmut auf. Ganz im Gegenteil: wir fühlen uns jetzt befreit und dieses Schreckgespenst “ Einlagerung“ kann nicht mehr in unseren Köpfen herumspuken.

Heute abend ruhen wir uns aus, denn die ganze Aktion war doch ziemlich anstrengend für uns. Morgen geht es erst mal wieder nach Dorsten; Gabi hat am Freitag dort ihren Termin zur Magenspiegelung.

 

14. 05. 18

Wir haben gestern einen schönen Nachmittag in Lüdenscheid bei unserem Sohn und Atta verbracht. Auch Desiree, Michael mit Frieda waren eingeladen und sind aus Dorsten angereist. Atta hatte uns einen leckeren Kuchen und Schokomuffins gebacken und so saβ die komplette Familie bis kurz vor 18 Uhr beisammen……richtig schön war es.

Heute haben wir dann noch ein paar Termine abgearbeitet und morgen werden wir endgültig unsere Einlagerung auflösen. Einige Möbelstücke,Kleinteile und Dekosachen haben nun doch noch einen Abnehmer gefunden. Das freut uns, so verschwindet wenigstens nicht alles im Müllschlucker. Alles andere werden wir mit einem Mietwagen zum Recycle-Hof bringen. Nur ein paar persönliche Dinge werden wir mit nach Dorsten nehmen und bei unserer Tochter unterstellen.

 

11. 05. 18

Gini war vorgestern nicht gut dran. Mehrmals mussten wir nachts wegen Durchfall und Erbrechen mit ihr raus . Aber gestern war, abgesehen von übelstriechenden Blähungen, alles wieder ok.

Unser Schwiegersohn holte uns gestern mit dem Auto vom Stellplatz ab, denn er und unsere Tochter hatten uns zum Waffelessen eingeladen….lecker ……dazu gab es Eis, heiße Kirschen und Sahne…..die hatten wir uns noch mal gewünscht. Es wurde ein turbulenter Nachmittag, denn Frieda und besonders Oma Gabi waren „voll in Action“. Zu schön, was man schon alles mit der Kleinen spielen und rumtoben kann. Natürlich war am Ende eine große Aufräumaktion fällig, denn Frieda wollte ihre gesamten Besitztümer zeigen und vorführen. Es ist einfach wunderbar zu sehen, wie gut unsere Enkelin sich entwickelt.

Das Wetter war, entgegen der miesen Wettervorhersage, gar nicht mal so schlecht. Nördlich von uns müssen ja sintflutartiger Regen mit Hagel niedergegangen sein. Hier gab es keinen einzigen Tropfen, ab und zu kam sogar mal die Sonne raus. Das Angebot unserer Tochter nahmen wir dankend an, unsere gesamte Schmutzwäsche mitzubringen und ihre Waschmaschine zu nutzen.

Gegen Abend brachte uns Michael wieder zurück zum Womo……es war ein schöner Tag!

Der Stellplatz hier in Dorsten ist wieder sehr gut besucht. Viele Camper nutzen das lange Wochenende mit dem Brückentag, hier am Kanal und an der Lippe zu stehen. Was uns zunehmend auffällt ist, dass immer mehr jüngere Leute und Familien mit Kindern an Wochenenden im Womo unterwegs sind. Ist ja eigentlich nichts dagegen zu sagen, wenn sie sich denn an ganz normale Benimmregeln halten würden. Da wird einfach mal ungefragt ein Teil des Nachbargrundstücks mitbenutzt, man latscht über die Teppiche anderer Camper. Viele zeigen ihren Kindern nicht mehr, was man darf und was nicht….. und so weiter und sofort.

Das scheint aber nicht nur ein Problem beim Camping zu sein……sondern ist wohl ein Gesellschaftsproblem…..natürlich gibts auch Ausnahmen…..nichts für ungut!