18. 03. 18

Leider bekommen auch wir hier in Spanien die Ausläufer einer Kaltfront zu spüren. Trotzdem soll das Thermometer im Laufe des Tages noch bis 16 Grad ansteigen. Aber der Wind ist doch recht unangenehm. Was will man machen – man kann sowieso nichts dran ändern.

Gestern waren wir bei Moni und Peter eingeladen . Gemeinsam mit sechs anderen Mitcampern und den beiden verbrachten wir ein paar gemütliche Stunden am langen Tisch. Mehrere Backofenbleche mit Zwiebelkuchen waren für uns vorbereitet. Es schmeckte hervorragend. Gabi trank dazu frisch gepressten Orangensaft mit einem Schuss selbst aufgesetzten Fruchtlikör….auch sehr lecker.

Seit ein paar Tagen heißt es hier in der Gegend : je lauter, desto besser. An ausgedehnten Schlaf ist an den Tagen vor Frühlingsbeginn im Bereich Valencia nicht zu denken. Schon in der Frühe werden bei den „Fallas“-Festen die ersten Kanonenschläge gezündet. Musikgruppen ziehen mit lautem Getöse durch die Stadt, um die Bewohner zu wecken. Der Lärmpegel erreicht ohrenbetäubendes Niveau, wenn mittags ein wahnsinniges Knallkörper-Konzert beginnt, die „mascletá“, bei der unzählige durch eine lange Zündschnur verbundene Kracher binnen Minuten explodieren.

Die Fallas, mit denen von Mitte März an und gleich mehrere Tage lang der Frühling begrüßt wird, sind wohl das lauteste Fest Spaniens. Das Epizentrum befindet sich in Valencia, aber auch in den Dörfern der Region feiert man ziemlich heftig die Fallas.

In diesem Jahr werden wir uns nicht in das Getümmel werfen. Heute verbringen wir einen geruhsamen Sonntag hier auf dem Platz und nachmittags schauen wir uns das Spiel Köln gegen Leverkusen an. Gabi hat die Hoffnung immer noch nicht verloren und glaubt noch an den Klassenerhalt vom FC. Dann müsste allerdings heute Köln gewinnen…….aber nur dann.

Heute um 15:30