28. 02. 18

wir lieβen es heute morgen ruhig angehen. Nach dem Duschen , einem Kaffee und dem Üblichen im Haushalt fuhren wir nur noch zur Entsorgungsstelle …….

 

 

……und dann konnte es schon losgehen.

Mit nur einem Tankstopp und einer normalen Frühstückspause fuhren wir durch bis Miramar.

Mit jedem Kilometer wurde das Wetter schlechter und kälter. Gegen 14 Uhr bekamen wir noch einen der letzten freien Parzellen auf Coelius. Hier werden wir nun noch einige Zeit stehen bleiben. Vorrangig ist jetzt erst einmal der nächste Arzttermin kommenden Dienstag.

26. 02. 18

Heute morgen starteten wir um 8.30h vom CP in Assilah. Hier haben wir in angenehmer Urlaubsstimmung bei hochsommerlichem Wetter unsere letzten 4 Tage verbracht, während zu Hause Temperaturen bis minus 15 Grad angezeigt werden. Was haben wir doch für ein Glück.

Entgegen der Reiseroute über die Autobahn bei der Hinfahrt, entschieden wir uns heute nur für Landstraßen, um zum Hafen in Tanger- zur Fähre zu gelangen.

Es war eine gute Entscheidung, denn so sahen wir, dass Tanger eine große, moderne Stadt ist…..zu vergleichen mit einer Großstadt in Europa. Natürlich mussten wir im Großstadtverkehr höllisch aufpassen, aber Weffy und Willem meisterten die Strecke und manch heikle Situationen,  (meist durch die vielen Taxifahrer hervorgerufen) mit Bravour.

Ganz besonders hat uns der letzte Abschnitt der Tour am Meer entlang gefallen. Von oben hatten wir die tollsten Einblicke auf einsame Buchten, tolle Sandstrände und auf die großen Schiffe auf dem Meer.

 

Noch rechtzeitig erreichten wir den Fähranleger vor 12 Uhr, nachdem wir mehrmals unsere Pässe – Ein- und Ausreisepapiere, Fahrzeugpapiere und Tickets zeigen mussten und noch unser Fahrzeug geröntgt wurde.

 

Willem hatte ganz schnell noch ein Erinnerungsschild gebastelt und uns unter den Scheibenwischer geschoben….eine coole Idee!

 

Während der Überfahrt sprachen wir Vier über unsere harmonische Zeit, die wir in Marokko verbracht haben : wir haben  Landschaften unterschiedlichster Art gesehen, viele nette Leute kennengelernt und neue Eindrücke gesammelt.

Knapp 3.500 km sind es in Afrika geworden, 5.000 km gemeinsame Kilometer insgesamt ab/bis Miramar in 43 Tagen.

Ein spannendes Kapitel geht nun heute zu Ende. Wir werden zwar morgen noch  ein Stück gemeinsam in Richtung Norden fahren. Dann werden sich für ein paar Tage undere Wege trennen, denn Christiane und Willem wollen unterwegs noch Freunde hier in Andalusien besuchen.

Wir beide fahren aber schon ein Stück voraus, zumal sich das Wetter in den nächsten Tagen wohl nicht von seiner besten Seite zeigen soll.

 

25. 02. 18

Wir befinden uns immer noch in Assilah. Heute war ein besonders schöner Tag.

Ein letztes mal in Marokko die Sonne genießen…….morgen ist Fahrtag und dann geht es rauf auf die Fähre und Übersetzen nach Spanien.

Schulklassen treffen sich und sammeln große Mengen Müll vom Strand ein.

Ein drittes mal am Strand vorbei zur Medina……

Viele Künstler stellen ihre Werke zum Verkauf

      

An diesem Stand kauften wir mehrere Laternen….

Kaffeepause in einem Straßencafé

Am späten Nachmittag saßen wir Vier wieder zwischen unseren Wohnmobilen, tranken Sekt aus Plastikbechern und stießen auf unsere gelungene Marokkoreise an.

 

 

Wir Vier waren ein gutes Team !!!!

 

23. 02. 18

Nein , noch können wir uns nicht von Marokko trennen.

Im letzten Jahr fuhren wir von Moulay Bousselham durch –  bis Tanger und mit der Fähre noch am gleichen Tag nach Spanien.  Da konnte es uns nicht schnell genug gehen. Diesmal ist alles anders und wenn Weffy nicht seinen festen Arzttermin Anfang März hätte…… wären wir an einigen schönen Stellen in Marokko auch länger geblieben.

Diesmal fuhren wir an Assilah, der weißblauen Stadt, nicht einfach so vorbei. Wir  nisteten uns gegen Mittag auf dem kleinen Campingplatz Saada ein. Bei sommerlichem Wetter machten wir es uns auf der Sonnenliege gemütlich und am Nachmittag wurde schon mal ein Teil der Stadt besichtigt und ein paar Einkäufe erledigt.

Heute wollen wir den anderen Teil auch noch sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20. 02. 18

Moulay Bousselham……..Momentaufnahmen

Wir blieben heute alle auf dem Campingplatz………schauten den Fischern zu……..dösten auf der Campingliege in der Sonne……..saßen zusammen bei Kaffee, Tee und Kuchen …… Willem und Christiane erzählten pannende Erlebnisse von ihren vielen Reisen und machten uns neugierig.

Ja, es gibt noch so viel zu sehen auf dieser Welt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19. 02. 18

Zwischenzeitlich fuhren wir wieder durch interessante, wechselnde Landschaften mit viel Grün

 

 

Unterwegs boten Händler wieder ihre Produkte zum Kauf an ….Tajinen….

 

….. Obst und Gemüse

 

und vieles mehr

Nachmittags gingen Christiane, Willem und Weffy zu Fuß in die Stadt auf den Markt. Gabi blieb wegen ihrer Erkältung lieber mit Gini im Womo.

Mit großer Ausbeute kamen sie am Spätnachmittag wieder zurück, denn die Auswahl war mal wieder groß.

 

 

 

 

 

 

 

Katzen findet man überall, wo Abfälle abfallen

 

 

Heute, an Weffys Geburtstag  und unserem 44. Hochzeitstag, stehen wir wieder in Moulay Bousselham direkt an der Lagune. Wir lassen hier so langsam unsere spannende Marokkoreise  ausklingen, nehmen uns noch mal bewusst Zeit, die gemeinsamen Erlebnisse Revue passieren zu lassen.

Für heute abend haben wir 4 Tajinen im Campingrestaurant bestellt, die wir uns ans Womos liefern und uns schmecken lassen.  Dabei werden auf den Geburtstag, den Hochzeitstag und auf unsere gelungene, gemeinsame Reise durch ein wunderschönes Land anstoßen. Gut, dass wir den Mut hatten, trotz Weffys Krankheit hierher zu fahren.

Es war eine schöne, einzigartige Zeit, an die wir uns gerne und oft erinnern werden.

 

 

 

 

 

 

17. 02. 18

Es ging wieder durch abwechslungsreiche Landschaften.  Sehr fruchtbarer Boden mit saftigem Grün bzw. frisch bearbeiteten Feldern wechselten sich ab….wieder ein komplett anderes Bild von Marokko. Viel Olivenanbau und sogar ein kleines Weinanbaugebiet bei Meknes verblüfften uns.

 

 

 

Unser Ziel für heute war die große, römische Ausgabungsstätte in Volubilis. Sie zeigt die am besten erhaltenen Monumente aus der römischen Antike in diesem Teil Nordafrikas und ist Teil des Unesco Weltkulturerbe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da wir neben der Ausgrabungsstätte nicht über Nacht stehen bleiben durften, fuhren wir wieder 19 km zurück auf  einen CP bei Moulay Idriss. Dieser Platz bot nichts besonderes, außer , dass er schon belegt wa mit ca. 40 holländischen Wohnmobilen, die zu einer geführten NKC Marokko Tour gehörten. Wir durften uns aber auf 2 Ausweichplätze stellen. Für nur eine Übernachtung reichte dieser uns. Leider hat sich dort Gabi in der zugigen Dusche wieder erkältet.

16. 02. 18

Willem und Christiane besprachen sich und organisierten eine individuelle, deutschsprachige Stadtführung. Mit Wafi (Elouafi Hanaf , Tel +212672040156 , guide-elouafi@hotmail.com ) werden wir  zu sechst mit Kleinbus von 11 bis  ca. 16 Uhr unterwegs sein. Ein Überraschungs-Dankeschön für uns von den beiden.

Abgeholt im sauberen 8 Sitzer erklärt W. Vieles und beantwortete geduldig alle Fragen. Als erstes bestaunten wir den großen Königspalast……

…….mit dem  prächtigen Tor…..

Dann geht’s ein paar Kilometer außerhalb, (Ausblicke in tiefer gelegene umgebene Landschaft) in eine Kooperative,

 

 

 

die keramische Dinge wunderschön

und eindrucksvoll herstellt.

Zurück an der Medina liefen wir durch teilweise nur 1 m schmale Gassen zur Gerberei,  

Ausblick vom 4. Stock. Es handelt sich um mehr als 100 offene Becken, Männer sind barfuß und / oder mit den Armen dabei, Leder unterzutauchen. In farbige Flüssigkeiten. Es soll sich um naturnahe Stoffe, nicht Chemikalien handeln, und der Akkordverdienst kann bis zum dreifachen eines Durchschnittslohns in Marokko (um 300 Euro) liegen.

 

 

 

 

Der Weg zurück, hinunter, führte in verschiedene Verkaufsräume, je mit Taschen, Jacken, ….. , es wurde langsam etwas lästig.

In der Medina gingen wir weiter, hier in Fes sind meistens die jeweiligen ‚FachGeschäfte‘ in einer Gasse versammelt: aus Messing werden kunstvolle Lampen, Teller, … hergestellt, aus Kupfer mehr die Gebrauchsgegenstände.

Stoff-Weber, -Färber,, Schneider von edler Kleidung: Djeballas und mehr, Schmuck, … Zu einer Weberei ging es weiter, erfuhren, dass Seide aus Marokko aus den Agarven-Fasern hergestellt wird, ein dünner Stoff von 1,5 x 3 m zu 380 DH dauert ca 3 Tage in der Herstellung. Andere Streifenmuster in schönen Farben wurden uns vorgestellt. (Wir meutern, ziehen von dannen, dabei haben wir die Verkaufsetagen noch gar nicht gesehen) Aber wir hatten ja auch keine Verkaufsveranstaltungen gebucht.

Das Tor zur ältesten Universität der Welt, das zur größten Moschee …. wurde uns durch Wafi geöffnet für Fotos vom Tor aus.

Wir wollten zu den Gewürzen, landeten prompt in einem umfassenden Informationsgespräch über verschiedene Argan-Qualitäten und -Öle. –

wir wählten den Restaurantbesuch ab und gelangten zurück zum Van. Auf der Rückfahrt zum Platz sahen wir das Blaue Tor und eine prachtvolle große Garten-/ Park-Anlage.

(Nun war endgültig der Kamera-Akku leer). Kurz vor fünf Uhr saßen wir etwas erschöpft bei Kaltgetränken wieder zwischen unseren Fahrzeugen.

Herzlichen Dank noch mal an Christiane und Willem für diesen eindrucksvollen, schönen Tag.

15. 02. 18

„Was für ein Tag“

…..so überschreiben wir den gestrigen Mittwoch. Um 9 Uhr standen wir an der Rezeption, um zu bezahlen. Es konnte erneut in eine weitere Bergstrecke gehen, super ausgebaut.

 

 

Beiderseits zeigten uns die Bergketten des Hohen Atlas noch einmal ihre Schneegipfel, sehr variantenreich.

Zuerst ist die Farbe der Felsen tiefrot, wechselte über braunrot nach gelb und grau. Unser Frühstück nahmen wir auf 1400 m. Es sollte danach noch auf über 2000m Höhe gehen.

Gini verbrachte ihre Pause im Schnee und war dort so ausgelassen, wie sie es immer im Schnee ist.

Zweimal  blickten wir in eine weite Tiefebene, an den Übergängen bergab mit gut gebauten, nicht zu steilen Straßen.

 

 

 

Nach 100 km erreichten wir den innerörtlichen Campingplatz in Midelt. Erste Frage: wollen wir HIER … ? Der Ort sah nicht so verlockend aus, es ist 12 Uhr, …. wohin dann ? Die Wahl fällt auf einen viel gelobten Platz in den Zedernwäldern von Azrou, 125 km noch, LOS !

Auf der Strecke sahen wir Uralt-LKW´s, haushoch mit Stroh beladene Fahrzeuge, einen Mercedes 207 vollbeladen plus 8 fröhlich winkende Männer auf dem Dachträger,

 

Die Landschaft wechselte mehrmals. Wir kamen in verschneite Bereiche, die von Schneefräsen in der letzten Woche geschnittenen Kanten sind oft noch über ½ m hoch.

 

 

 

Hunde saßen am Rand, blickten den Autos entgegen. Erklärung: Einheimische werfen Brot aus den Autos.

Eingetaucht in die dunklen Straßen im Zedernwald leben die Berberaffen.

 

 

 

 

In Azrou sind die beiden Campingplätze tatsächlich noch eingeschneit… nur einzelne Boxen frei geräumt. Kurzer Entschluss: weiter, nach Fes, noch mal 80 km. Nach 60 km wurde der Verkehr dichter, die Luft nicht mehr klar.

Nun galt es, höllisch aufzupassen im Großstadtverkehr. Besonders die Petit Taxi wechseln die Spuren, quetschen sich unerwartet dazwischen, nicht nur an den Kreisverkehren. Weffy meistert die Situationen, unser  Navi lotste uns bis zu einem Parkplatz direkt an der Altstadt.

Wir wunderten uns, dass es an manchen Kreuzungen doch noch für unsere Fahrzeuge weiter geht ? !

Den knallvollen Platz erreichten wir, bekommen sofort die Info, dass wir hier nicht (mehr) übernachten dürfen. Also …. zum Camping Diamant Vert, 12 km südlich. Gegen 17 Uhr fanden wir hier unseren Platz, die Sonne erreichte uns im Tal nicht mehr.

Ein Bier hatten wir uns verdient. 310 km heute, ohne es so geplant zu haben.Trotzdem ein toller Tag.

13. 02. 18

Heute mussten wir uns also verabschieden.Hassan versorgte uns noch mit guten Tipps für die Weiterfahrt. Ein super Typ ! Jetzt nur noch tanken und los gehts  in Richtung Hoher Atlas.

 

 

Ab und zu frei laufende Kamele zu sehen ….

Unterwegs entdeckten wir einen Supermarkt. Endlich konnten wir unsere Vorräte auffüllen und ohne Hektik in die Berge fahren.

Es gab auf halber Strecke die Gelegenheit, an einem kleinen Stand schöne Steine mit Fossilien oder andere Andenken zu kaufen. Natürlich war auch hier Handeln ein Muss.

 

 

Mitten in den Bergen ein See…

Schon am frühen Nachmittag erreichten wir das Hotel  und CP Jurassic.

Vor einer herrlichen Bergkulisse – wir selbst schon auf 1500 m- gab es Kaffee und Teilchen.

Morgen gehts weiter…