29. 01. 18

Wir verließen  die Atlantikküste

 

 

und wechselten in die Höhen des Anti – Atlas.

Wieder ging es erst einmal durch Steinwüste,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

quirlige kleine Dörfer

 

 

 

 

 

 

 

bis wir über Serpentinen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

den Berggipfel erreichten.

 

 

 

Wieder im Tal eröffnete sich uns ein komplett anderes Bild. Rinnsale, gesäumt von Palmen

 

 

gaben herrliche Fotomotive vor dem Hintergrund einer eigenartigen Berglandschaft, von der wir schon im letzten Jahr fasziniert waren.

Da Weffy sich, wie immer, genau an Details erinnern konnte, steuerte er auch diesmal wieder zielsicher
auf „die Platte“ zu.

 

 

 

Ein riesengroßer, ebener Platz am Fuße des Städtchens „Tafraoute“.

 

 

Hier suchten wir uns ein schönes Plätzchen – inmitten von Palmen -aus und richteten uns ein.

 

 

 

 

Es dauerte nicht lange,
dann wurden wir von geschäftigen, uns schon vom letzten Jahr

 

bekannten Händlern besucht.

Einer bot uns eine Tour durch die Bergweld zu den „blauen Steinen“ an, ein ander ließ uns seine
Visitenkarte für seinen „Teppich-/ und Schmuckladen da….beide in fast perfektem Deutsch. Baguettes
wurden gebracht, eine Familie brachte ihre selbstgebackenen Kuchen ans Womo und bei einem Händler konnte man so manches an Campingzubehör erwerben.

Wir machten noch einen Markt – und Stadtrundgang, wo wir wieder viele neue Eindrücke gewannen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend
ließen wir uns am Womo noch eine selbstgemachte Gemüsesuppe von Gabi schmecken und am Abend saßen wir noch zusammen in Willems Womo und klönten bzw. besprachen die weitere Route bei Glühwein.

Ja, wir haben uns nicht verschrieben. Hier oben in den Bergen, kann man abends ganz gut einen Glühwein vertragen.

28. 01. 18

Heute verbrachten wir unseren letzten Strandtag auf Sidi Wassay -Beach. Wieder war es ein schöner, warmer Tag, den wir natürlich zum gröβten Teil drauβen in der frischen Seeluft verbrachten.

 

Ganz bewusst schmorten wir ein bisschen länger in der Sonne, denn morgen geht es für uns in die Berge, wer weiβ, welches Wetter uns da erwartet. Vor ein paar Tagen hat es im Atlasgebirge noch geschneit….diesmal wollen wir uns aber nicht mehr bange machen lassen……es warten noch so viele schöne Gegenden in Marokko auf uns……

Ganz bestimmt kriegen wir unterwegs noch viele dieser herrlichen Sonnenuntergänge  zu sehen.

 

 

26. 01. 18

Heute machten wir einen absoluten Gammel-Ruhetag. wir standen erst sehr spät auf – erst als Gini uns etwas heftiger als sonst anstupste, standen wir auf und Weffy erbarmte sich, zum ersten Gassigang und holte ein frisches Baguette fürs Frühstück.

Anschlieβend ein kurzer Spaziergang zu der Felsenküste und um 12.30 h war es dann schon wieder Zeit, zum Essen ins Strandrestaurant zu gehen. Freitags ist dort traditioneller Couscous- Tag. Das Restaurant war bis auf den letzten Platz gefüllt. Dieses mal vermied Gabi es, in die Pepperoni zu beiβen. Sie war noch gewarnt vom letzten Jahr😂. Den Nachmittag verbrachten wir auf der Sonnenliege und lieβen es uns einfach nur gutgehen.

 

Zwei Tage wollen wir noch hier Strandurlaub machen, bevor es dann ostwärts mitten durch Marokko geht….viele viele Kilometer liegen dann noch vor uns.

25. 01. 18

Die Fahrt nach Sidi Wassay Beach führte uns durch unterschiedlichste Landschaften, mal durch Steinwüste, dann wieder durch fruchtbare Ebenen. Dazwischen Unmengen an Arganbäumen, wo sich in einigen Ziegen niedergelassen hatten und die Argannüsse verspeisten.

 

 

Kurz vor Agadir führte die Strasse am Atlantik entlang und wir sahen die herrlich weiten

 

Sandstrände, weswegen hier so viele Rentner- vor allem aus Frankreich und Deutschland – hier den Winter unter der marokkanischen Sonne verbringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von hier aus waren es noch 60 km bis zum Campingplatz Sidi Wassay Beach. Hier haben wir schon im letzten Jahr einige Tage verbracht. Nach einem kurzen Erkundungsspaziergang lieβen wir uns jeder eine leckere Tagine im Strandrestaurant schmecken. …..super lecker.

23. 01. 18

Ein wunderschöner Tag liegt hinter uns. Gleich nach der Ankunft in Essouira ging Gabi mit Gini zum Strand, der gleich hinter der Düne am Stellplatz lag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenig später fuhren wir alle mit dem Taxi in die Innenstadt und besuchten den Souk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein paar Schritte weiter und wir befanden uns  mitten in dem Getümmel des Fischmarktes. Von der Sardine bis zum Hai  wurde alles fangfrisch angeboten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bevor uns  eines der unzähligen Taxis wieder zum Stellplatz zurückbrachte, tranken wir noch einen cafe au lait in einem Straβencafe und schauten dabei den verschiedenen Straβenkünstlern zu, die für einen kleinen Obulus ihre Künste zeigten.

Es war ein Tag mit bemerkenswerten Eindrücken und endete mit einem wunderschönen Sonnenuntergang

22. 01. 18

Unsere Fahrt nach Oulidia

 

 

 

führte uns durch eine fruchtbare Ebene mit Gemüseanbau über mindestens 40 km . Jetzt wissen wir auch, wo das frische Gemüse herkommt, dass hier auf den Märkten verkauft wird.

 

 

 

 

In Oulidia machten wir im letzten Jahr auf der Rückreise ebenfalls hier halt. Wir stehen auf einem einfachen Stellplatz, wenige Schritte vom Meer entfernt.

Heute morgen frühstückten wir erst einmal in einem nahen Restaurant.  

Anschließend ging es dann an den herrlichen Strand.

Schöne Fotomotive im Sand und auf den Felsen.

 

 

Das Wetter meint es gut mit uns. Morgen soll es ein Stück weitergehen.

20. 01. 18

Gestern morgen testeten wir als erstes die „neuen“ Sanitäranlagen. Für marokkanische Verhältnisse war es ok. Das Wasser kam sofort warm aus den Duschköpfen….es war stets eine Putzfrau vor Ort…was will man eigentlich mehr. Dann noch ein frisches Baguette vom Kiosk fürs Frühstück und dann konnte die Reise in südliche Richtung weitergehen.

Es war ziemlich diesig, so dass wir schon nicht mehr an einen sonnigen Tag glaubten. Doch je näher wir unserem Ziel El Jadida kamen, desto mehr schaffte es die Sonne durch den Hochnebel.

Nach dem Einchecken machten wir erst einmal eine gemütliche Kaffeepause im Freien, wo wir genau wie im letzten Jahr Pfaue beobachten konnten. Die laufen hier frei auf dem Campinggelände herum. Die Sonne strahle inzwischen vom blauen Himmel und so machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Souk immer am Strand entlang.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Souk drängelten sich unglaubliche Menschenmassen an den Verkaufsständen vorbei, so dass wir den Marktbesuch tatsächlich nach der Hälfte abbrachen und wieder zum CP zurückgingen. Vor lauter Gedränge kamen wir noch nicht einmal dazu, dort ein Foto zu machen.

In Marokko ist der Freitag, wie in anderen islamischen Ländern, ein heiliger Tag. Es wird normalerweise  nicht gearbeitet und so waren Familien mit Kind und Kegeln unterwegs. Den nächsten Soukbesuch werden wir also nicht mehr an einem Freitag machen.

 

18. 02. 18

Alles klappte wie am Schnürchen….das Ausfüllen der Papiere…..die Zollabwicklungen …und schon konnten wir auf die Fähre…

 

 

 

 

 

Kurz nachdem wir an Gibraltar vorbei waren,

 

 

 

konnten wir schon in der Ferne Marokko erkennen und nach 1,5 Std. Überfahrt ging es schon wieder runter von der Fähre.

Auch auf der afrikanischen Seite wurden wir relativ zügig abgefertigt und so konnte unsere Fahrt durch die schöne Gegend Nordmarokkos beginnen.

 

Nach ca. 180 km steuerten wir auf unser 1. Ziel zu. Moulin Bousselham liegt in einer Bucht mit 2 Campingplätzen.

Nachdem wir uns eingerichtet hatten stiegen wir die vielen Treppenstufen hinauf in den Ort, schauten uns auf dem Markt um und kümmerten uns um die Freistellung unserer Maroc-Telecom – Karte.

 

 

Weffy und Willem mussten allerdings dafür nochmal den Weg hinauf zu dem Geschäft machen. Das war ein gutes Fitnesstraining.

 

 

 

 

Danach saßen wir noch ein Stündchen in der Abendsonne und sind einfach nur happy.

16. 01. 18

Wir haben wirklich lange nichts mehr hier geschrieben. Manchmal weiß man gar nicht, was man schreiben soll, weil sich ja auf dem Campingplatz alles wiederholt. Viele Neuigkeiten gibt es dann nicht.

Von heute an werden aber wieder Berichte geschrieben, denn wir haben uns tatsächlich entschieden, doch noch nach Marokko zu reisen. Ca. 7-8 Wochen hat Weffy Zeit bis zum nächsten Katheterwechsel und so ging es gestern einfach los. Wer weiß, ob es für uns noch mal möglich wird.  So ist es mittlerweile fast für uns zum geflügelten Wort geworden : “ wenn nicht jetzt, wann dann?“

Nachdem wir uns von den meisten Campern verabschiedet hatten, konnte es gestern früh um 8 Uhr von Coelius aus losgehen. Christiane und Willem hatten sich kurzfristig entschieden, uns zu begleiten. Wir wählten diesmal eine andere Strecke, als letztes Jahr – es sollte diesmal über Granada gehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf 1200 m Höhe fanden wir einen schönen Übernachtungsplatz mit einem grandiosen Ausblick auf die Berge und einen See.

 

 

 

 

Allerdings mussten wir in der Nacht mit Frost rechnen und tatsächlich war am Morgen um uns herum Raureif und Gini brauchte zum Gassigang sogar ihr Mäntelchen.

Wir fuhren dann bis mittags von einer Sierra zur nächsten und auf der Sierra Nevada konnten wir die Skigebiete gut erkennen.

Wieder am Meer angekommen ging es dann durch den Schickimicki- Ort „Marbella“ immer am Meer entlang bis „Algeciras“.

Unser Weg führte uns dann direkt nach „Carlos“, der im Internet bekannte Ticketverkäufer für die Marokkofähre. Für Hin-und Rückfahrt bezahlten wir 200€ und bekamen, genau wie letztes mal eine Flasche Rotwein und einen Kuchen als Geschenk mit. Danach stellten wir erst die beiden Womos auf dem naheliegenden Mercadona – Parkplatz ab und gingen ein paar Schritte zu McDonald, wo  Christiane noch schnell das freie Internet nutzen konnte.

Die Papiere für die Überfahrt mussten noch ausgefüllt werden …..und nun sind wir gespannt auf unsere 2. Marokkoreise. So oft es geht und wie die Internetverbindungen es zulassen, werden wir von unterwegs berichten.

 

 

05. 01. 18

Inzwischen sind alle Pakete bei uns angekommen. Die restlichen Fellbezüge für unsere Sitze und auch das neue Dachfenster. Weffy hat gleich alles eingebaut. Gott sei Dank geht es ihm auch wieder viel besser.

Susi, Dieter und Charlotte haben sich richtig gut hier auf Coelius eingelebt  und haben sich für die nächste Wintersaison schon wieder das Blockhaus reservieren lassen. Dieter stieg gemeinsam mit Susi in das Training “ Wassergymnastik“ im nahen Hallenbad ein, um weiter die Muskulatur zu stärken. Gestern machte er den ersten Versuch auf dem Fahrrad….auch das klappte . Natürlich noch etwas zögerlich…..aber er kann das Gleichgewicht halten. Wieder ein großer Schritt nach seiner schweren Erkrankung vor ungefähr 2 Jahren.

Die Gymnastikstunde hat gestern auch wieder großen Spaß gemacht. Gabi hatte Deutsche Schlager der 70 er Jahre ausgewählt und so waren die „Mädels“ bestens motiviert, alle Übungen durchzuhalten.

Später saßen wir dann noch mit Willem und Christiane vor deren Womo zusammen und überlegten bei dem ein oder anderen Kaltgetränk, ob es im Bereich des Möglichen liegt, doch noch ein paar Wochen in Marokko zu verbringen. Natürlich wird Weffy erst  am 9. 1. bei dem anstehenden Katheterwechsel mit dem Doktor darüber sprechen.  Lust hätten wir schon auf diese Reise…….zumal sie in diesem Jahr überhaupt nicht geplant war. Schaun wir mal……

Heute machten wir noch mal einen Familienausflug zum „Wok- Buffet“ in El Verger. Dort warteten wieder leckere Speisen auf uns, für jeden Geschmack war etwas dabei. Wir schlemmten nach Herzenslust und werden morgen deshalb sicher einen Diättag einlegen müssen.