04. 05. 17

Wir hatten gestern Stress.

Weffy musste wegen zunehmender Nierenschmerzen und Probleme der Blase notfallmäßig im Krankenhaus in Frechen behandelt werden. Er bekam dort einen Katheter gesetzt und muss Antibiotika einnehmen. Ambulant muss er nun von einem Urologen weiterbehandelt werden, der ihm dann auch irgendwann den Katheter wieder entfernt.

Dorsten erscheint uns da der geeignete Ort, da dort Stellplatz, Arzt und Geschäfte beieinander liegen und wir die Tage bis zur endgültigen Genesung, alles am besten bewerkstelligen können. Nun müssen wir also unsere Sommertour etwas verschieben…..aber die Gesundheit geht natürlich vor.

In einer Notfallsituation, so wie wir sie gestern erlebt haben, wurde uns bewusst, dass man sich auf andere Camper absolut verlassen kann. Ob das unter Mietern in einem Steinhaus auch so ist ? …… Kommt drauf an.  So fuhr uns der Platzwart, der neben uns auch in einem Womo lebt, sofort zum Krankenhaus. Es musste schnell gehen, denn Weffys Blase war mittlerweile mit 2,5 l gefüllt und der Körper zeigte schon Vergiftungserscheinungen plus Fieber, wie sich im Krankenhaus herausstellte.  Da haben wir nochmal Glück gehabt!!!!! Gudrun und Willi riefen uns an, dass sie uns auf jeden Fall in Frechen abholen, eigentlich hatten wir vor ein Taxi zu nehmen. Sie bestanden aber darauf und kamen wenig später mit ihrem Womo auf den KH -Parkplatz an und fuhren uns die 25 km wieder zum Stellplatz zurück . Auch das wissen wir sehr zu schätzen und wir sind froh,  in den beiden mittlerweile wirkliche Freunde gefunden zu haben.

Weffy geht es in der Zwischenzeit wieder besser und wir sind guter Dinge, auch an Gudruns Geburtstagsfeierlichkeiten teilnehmen zu können ….. dann eben mit  Katheter.

Heute sind wir erst mal zu Erdbeertorte und Kaffee eingeladen und am Samstag ist in einem Brühler Restaurant ein Büffet für über 20 Leute bestellt. Dort können wir auch unsere Wohnmobile für die Nacht abstellen. Prima, so können wir auch ab und zu mal nachschauen, was Gini macht….und nach einer Feier, direkt nach ein paar Schritten, in die  eigene „Wohnung“ zu gehen, ist auch nicht schlecht.

Jetzt sind wir erst mal erleichtert und sehr dankbar, dass alles noch mal gut gegangen ist.