30. 01. 17

In den 3 Tagen in Marrakech, haben wir so viel gesehen und über die Stadt erfahren, so viele Eindrücke gewonnen, dass wir jetzt wieder etwas Ruhe brauchen.

Nach dem Frühstück verließen wir die quirlige Stadt und machten uns auf den Weg nach Nord-Westen.

Wir durchfuhren wieder Steinwüsten,

 

 

 

 

gefolgt von einer grünen, fruchtbaren Landschaft…..

überall winken uns freundliche Menschen zu…..

….dann wieder Orte, mit chaotischen Verkehrsverhältnissen.

 

 

 

 

Irgendwann nach ca. 200 km fuhren wir wieder über Küstenstraßen

 

 

und erreichten am Nachmittag den Ort „Oualidia“…..

 

 

 

 

…..wir stellten uns auf den Stellplatz nicht weit von einer Lagune entfernt.

 

Hier kamen gleich Händler an, um uns frische Austern zu verkaufen ( „non, merci“) , bei einem anderen Marrokaner bestellten wir für morgen Tajinen für 4 Personen, die zuhause von seiner Frau zubereitet werden. Dann ließen wir uns noch auf eine Liste für frisches Baguette zum Frühstück setzen. 

Dazu herrliches Sommerwetter…..was wollen wir mehr?

29. 01. 17

Schon früh weckte uns der Muezzin mit seinem Aufruf zum Gebet, denn wir stehen nur einen Steinwurf von der großen Moschee entfernt. Nach dem Fühstück marschierten wir wieder los Richtung  Innenstadt.

Diemal ließen wir Gini im Auto ,   besser für sie – aber auch für uns bei den Menschenmassen. Viele Marathonläufer kamen schon mit einem glückseligen Lächeln und einer Medaille um den Hals an uns vorbei. Sie gehörten zu den Finischern des heutigen, internationalen Marathonlaufs von Marrakech.

Als erstes wechselten wir nochmals Euros in Dirham um und kauften gleich nebenan eine neue Internetkarte. Jetzt können wir Gott sei Dank wieder unsere eigene Verbindung nutzen .

Nach einem kleinen Bummel ließ sich Weffy in einem vorsindflutlichen Friseursalon eine neue Kurzhaarfrisur verpassen. Der Friseur schnitt alles ganz akurat, so wie man es von marokkanischen Friseuren kennt.

Vorher – Nachher -Bilder :

 

Dann ging es wieder in den großen Souk, wo wir auch gestern schon viele Fotos gemacht haben:

 

 

 

 

überall der Preis verhandelt werden, Heute kauften wir Gewürze, Schuhe und eine Tunika. Natürlich musste sonst sind die Marokkaner beleidigt. Leider können wir das nicht so gut wie Ingrid und Karl-Heinz, deshalb werden sie auch manchmal vorgeschickt.

Wir tranken noch einen Café au lait in einem Straßencafé und gönnten unseren Füßen eine kleine Pause……

Das Wetter ist herrlich – mit sommerlichen Temperaturen. Es könnte um die Jahreszeit nicht besser sein.

 

Von gestern reichen wir noch Fotos nach…….Tajine – Essen auf einer Dachterasse mit einem fantastischen Blick über die Dächer von Marrakech bis zu den schneebedeckten Bergen des Atlas Gebirges:

28. 01. 17

Heute hatten wir einen wunderschönen Tag in Marrakech . Wir suchten uns eine Kutsche aus und machten eine Stadtrundfahrt.

 

 

         

  

 

………sooo viele und noch mehr Fotos gemacht……

 

….wir gingen anschlieβend noch auf eine Dachterasse zum Tajine-Essen und danach noch in den groβartigen Souk……diese Fotos bekommt ihr morgen zu sehen……

 

….dies ist übrigens unser Kutscher und Reiseführer, von dem wir viel über Marrakech gelernt haben.

 

27. 01. 17

Nachdem wir gestern in Sidi Wassay noch mal einen schönen, warmen  „Sommertag“ hatten,  regnete es mehrmals in der Nacht. Heute morgen sollte es nach Marrakech gehen. 

 

 

 

 

Schnell erreichten wir die Autobahn Agadir – Marrakech – Casablanca und durchquerten einen Teil des “ Hohen Atlas“.

 

In der Ferne konnten wir die schneebedeckten Gipfel entdecken.

 

 

 

 

 

 

Ein Erlebnis der “ besonderen Art“ hatten wir, als wir eine kurze Pause auf einem Rastplatz einlegen wollten. Hier versuchten einige Händler u.a. auch Kinder, frische Eier zu verkaufen.

 

Da sowohl Ingid als auch wir dankend ablehnten, waren die Kinder dann auf Geschenke und Süßigkeiten aus. Ingrid reichte einen Kugelschreiber raus, den ein Kind auf dem Armaturenbrett entdeckt hatte. Nun kamen 3 auf uns zu, die von uns etwas haben wollten. Da wir noch genug Geschenke hatten, holten wir eine neue Packung aus dem Schrank. Von da an gabs kein Halten mehr….immer mehr Kinder….mindestens 20 drängelten sich schon halb ins Wageninnere und griffen nach Weffys Händen. Die Situation eskalierte, so dass Weffy schließlich die Stifte in hohem Bogen aus dem Womo warf, um die Meute loszuwerden. Gini war ebenfalls in dem ganzen Getümmel außer Rand und Band geraten….und wir waren froh, unsere Tür schließen zu können. Fluchtartig verließen wir den Rastplatz.

 

Die Landschaft veränderte sich.

Wir fuhren durch eine Steinwüste……kein Baum….kein Strauch…..

 

 

 

 

 

Je näher wir der Innenstadt kamen, um so dichter und unübersichtlicher wurde der Verkehr.

 

Am schlimmsten fahren die Taxi- und Mopedfahrer.

 

 

 

….kamen auch an schönen Plätzen vorbei…

 

 

 

Mit Hilfe eines Scouts erreichten wir schließlich einen großen Parkplatz. Leider nicht den, auf den wir eigentlich wollten, aber für eine Nacht wird es schon gehen…..morgen fahren wir dann auf den richtigen.

Karl-Heinz und Ingrid schauten sich schon abends den Souk und die Altstadt an, wir blieben lieber erst noch bei Gini im Womo auf dem Platz.

 

 

Unser Blick zur rechten…..

 

Unser Blick zur linken…..

 

Mal sehen, was uns der morgige Tag bringt…..

25. 01. 17

Der Wind hat nachgelassen, so können wir wieder uneingeschränkt die Sonne und die warmen Temperaturen genießen. Das ist das, was uns nach wie vor an Marokko gut gefällt. Natürlich auch die sagenhaften Landschaften und wie hier, die Küste am Atlantik.

Was uns allerdings immer wieder in einen Schockzustand versetzt, ist die Armut und sind die Verhältnisse, mit denen der Großteil der Bevölkerung hier zu kämpfen hat.

 

Einen Eindruck davon bekamen wir, als wir uns gestern auf einen normalen Wochenmarkt begaben, um Obst und Gemüse einzukaufen. In Lebensmittelgeschäften bekommt man ja so was nicht. Was wir dort erlebten, lässt sich kaum in Worte fassen. Durch Dreck, Müll und Gestank drängelten sich die Käufer durch die schmalen Gänge. Mit Esel oder Handkarren oder selbst voll bepackt schob man uns an den Waren vorbei, die teilweise auf dem Boden ausgebreitet waren. Dazwischen kroch ein Bettler auf allen Vieren herum, das Federvieh, an Flügel und Füßen zusammengebunden, damit keine Bewegung mehr möglich war, wurde zum Kauf angeboten, halbe Tiere oder auch nur abgehackte Schafs- oder Ziegenköpfe oder Hufe lagen auf den Theken, Innereien, Fleischstücke hingen darüber usw..

 

Es war für Gabi geradezu unerträglich….erst als wir zum Obst und Gemüse kamen, wagten wir, uns wieder richtig umzuschauen und kauften auch jeder eine große Tasche voll, danach hatten wir nur noch einen Gedanken….bloß schnell weg hier. Wir fuhren nur noch in den nächsten Ort zu einem „Supermarkt“ und waren froh, gegen Mittag wieder auf dem Campingplatz zu sein.

 

 

 

 

Gabi war von dem Erlebnis so gestresst, dass sie den Wunsch äußerte, möglichst rasch wieder nach Europa zurückzufahren.

23. 01. 17

Die passende Überschrift lautet heute: “ Vom Winde verweht!“

Wir überlegen, morgen von hier weg zu fahren. Seit Tagen ist es hier sehr windig und man überlegt schon genau, überhaupt nach draußen zu gehen. Nur, wenn man sich in ein windgeschütztes Eckchen verzieht, kann man die Sonne genießen.

Dazu kommt noch, dass der Sturm, einen Nachts nicht schlafen lässt, die Sat-Schüssel traut man sich nicht auszufahen, also ist das Fernsehen gestrichen und Internetverbindung hat man nur, wenn man ins Campingrestaurant geht.

Aber, das ist Jammern auf sehr hohem Niveau.

21. 01. 17

Gestern fuhren wir die ca. 80 km von ´´Aglou Plage´´ wieder hierher zu CP ´´ Sidi Wassay Beach“. Vor 14 Tagen waren wir schon mal hier, der Platz hat uns damals ganz gut gefallen, vor allem weil, weil er direkt am Strand liegt.

Unterwegs steuerten wir eine Autowaschanlage an. Das Womo wurde komplett per Hand gewaschen, bezahlt haben wir dafür umgerechnet 8 €. Gut, es gibt hier wohl noch preiswertere, aber wenn man bedenkt, dass wir sonst in Deutschland für 1 mal Waschen schon 40€ manchmal sogar 50 € bezahlt haben, ist das schon extrem wenig.

Nachmittags standen wir dann wieder auf dem Campingplatz, der diesmal voller war, als vor 14 Tagen. Meist stehen hier Deutsche, Franzosen, Holländer, Briten und ein paar Italiener. Die Camper berichteten uns, dass es am Vortag hier extrem viel geregnet hatte. Gut, dass wir das nicht mitbekommen haben. Aber windig ist es geworden und auch kälter.

Trotzdem konnten wir uns an einer windgeschützten Stelle hinter dem Womo sonnen. Wir gingen noch mit Ingrid und Karl-Heinz ins Restaurant zum Kaffeetrinken und machten uns danach noch einen gemütlichen Abend bei dem 1. Bundesligaspiel der Rückrunde. Gespannt sind wir natürlich auf das 1. Spiel von Köln am Sonntag, dass wir leider wieder nur am Radio verfolgen können.

Heute hat es sogar einen Moment lang geregnet, danach gab es wieder blauen Himmel aber mit einem kühlen Wind. Gabi machte mit Gini eine längere Wanderung, zuerst am Strand entlang und dann durch die Dünenlandschaft oberhalb der Klippen.

Leider läuft morgen unsere Marokko-Karte ab. Hier werden wir so schnell keine neue kaufen können. Wahrscheinlich müssen wir solange warten, bis wir wieder in eine größere Stadt kommen. Bis dahin können wir hier auch keine Berichte mehr schreiben und auch keine Nachrichten mehr verschicken. Sorry !

19. 01. 17

Wir sind jetzt wieder am Atlantik.. Seit gestern stehen wir auf dem Campingplatz “ Aglou-Plage“.

 

 

Leider hat dieser Platz keinen direkten Zugang zum Meer. Das finden wir nicht so gut, deshalb werden wir morgen ein paar Kilometer weiter fahren- auf den CP Wassay- Beach, wo wir schon mal waren.

Allerdings war das Wetter heute nicht mehr ganz so schön. Viele Wolkenfelder zogen über uns her und lieβen sogar ein paar Regentropfen fallen. Na,  ist ja nicht ganz so schlimm, wenn man sich im Vergleich das Wetter in fast ganz Europa anschaut. Dagegen sind wir ja richtig gut dran…..und wir laufen immer noch in Sommerklamotten und Flip-Flops rum.

18. 01. 17

In den Bergen war es kalt….tagsüber in der Sonne ging es noch….aber nachts und am frühen Morgen so um die Null Grad. Ist ja auch kein Wunder wir befinden uns ja ca. 1200 m hoch.

 

 

 

 

 

 

 

….viel Platz um uns herum…..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegen Mittag gingen wir in den Ort zum Markt . Alles, was man so braucht, bekommt man hier für wenig Geld.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir schauten uns auch im Ort um, wo wir Karl-Heinz aus den Augen verloren, der auf der Suche nach einer neuen Internetkarte war. Irgendwann hörten wir auf zu suchen und machten uns auf den Heimweg. Es dauerte nicht lange und Karl-Heinz war auch wieder da. Wir tranken noch zusammen in der Sonne Kaffee/Tee und aβen die Teilchen, die wir vom Markt mitgebracht hatte.

Schnell wurde es wieder kühl und verzogen uns ins Womo.

So war es nicht verwunderlich, dass wir uns heute dazu entschlossen, wieder zurück an den Atlantik zu fahren, wo die Sonne immer noch vom blauen Himmel scheint und wo es warm ist. Wir müssen nirgends ausharren, schlieβlich besitzen wir ein Reisemobil und sind damit flexibel.

Gleich nach dem Frühstück ging es in den Ort zum Tanken und dann fuhren wir die Strecke durchs Gebirge wieder zurück, auf der wir auch hierher gefahren sind.

Nun stehen wir auf dem Campingplatz „Aglou sur mer“  und konnten sogar noch ein kurzes Sonnenbad nehmen.

Mit Erschrecken sahen wir heute die Wetterbilder im Fernsehen, wo es in Spanien bis runter nach Denia geschneit hat….brrrrrr gut, dass wir weit unten im Süden sind und wir aufpassen müssen, keinen Sonnenbrand zu kriegen.

16. 01. 17

Heute ging unsere Reise weiter. Als erstes fuhren wir  noch einmal nach Tiznit, um im Supermarkt und in der Markthalle unsere Lebensmittelvorräte aufzufüllen. Schließlich sollte es heute in die Berge gehen und da weiß man nie so genau, wie dort die Versorgung ist.

Unser Ziel sollte Tafraoute sein, ein Ort mitten in den Bergen des Anti-Atlas…..es eröffnete sich uns eine Bergwelt, wie wir sie noch nie gesehen haben…..und es soll ja noch viel mehr auf uns warten……

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf halber Strecke trafen wir die „Ahrweiler“ wieder, die hier ein kleines Päuschen einlegten.

 

 

 

 

Wir genossen gemeinsam die herrliche Aussicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oben auf dem Pass ein großes Hotel….

So allmählich nähern wir uns unserem

 

Ziel…… wir wollen uns hier auch die Mandelblüte anschauen….

 

 

….atemberaubende Gesteinsformationen………

Wir stehen nun auf einem Stellplatz in Sichtweite des Ortes Tafraoute. Ein einfacher Platz, ohne Ver- und Entsorgung…..aber für 3-4 Tage geht das. Dafür bezahlen wir auch nur pro Tag umgerechnet 1 €.