31 .12. 16

Ab heute wollen wir mal wieder etwas mehr Komfort….und den werden wir erst bei Agadir auf einem 5 Sterne Campingplatz finden. Vorher ist aber erst mal eine Etappe von ca. 160 km zu absolvieren ………und das mitten durch die Berge.dsc00709

 

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dsc00694Ein Zwischenziel wurde noch ins Navi eingegeben, denn wir wollten unterwegs unbedingt etwas Arganöl aus der Kooperative kaufen. Seit Jahrhunderten pflegen die Berber-Frauen in Marokko ihre Haut, Haare und Nägel mit Arganöl. Dieses wertvolle Öl wird aus den Samen des Arganbaums gewonnen. Die Herstellung des Arganöles war bei den Berbern immer Frauensache und gilt neuerdings auch für den Verkauf. Entlang der Bergstraβen gab es viele Verkaufsläden und kleinere Stände, wo dieses kostbare Öl angeboten wurde….Öl zum Gebrauch in der Gourmetküche, aber auch zur Haut- und Haarpflege.

Vor allem Karl – Heinz und Ingrid  kauften sich einen groβen Vorrat, aber auch Gabi nahm sich von beidem etwas mit.dsc00704dsc00700dsc00699dsc00702

Schon oft hatten wir Fotos gesehen von Ziegen, die in den Arganbäumen herumturnen und sich Blätter und Nüsse schmecken lieβen. Hier konnten wir uns mit eigenen Augen davon überzeugen und machten ein paar Fotos…. der Hirte forderte dafür natürlich einen Obulus…. was ihm ja auch zustand.dsc00714

 

dsc00721Die Ausläufer des Atlasgebirges lieβen wir hinter uns und fuhren direkt auf den Atlantik zu. Wir genossen eine zeitlang die wunderschönen Aussichten und gelangten wenig später auf den Campingplatz „Atlantica Park Imourane“. Dieser gepflegte und hochklassige Platz liegt direkt am Meer.

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Hier werden wir eine Weile bleiben und „Urlaub“ machen

 

 

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30. 12. 16

Der heutige Tag war geprägt durch einen Soukbesuch in Essaouira.dsc00682

Nach dem Frühstück und einem ausgiebigen Gassigang mit Gini ( sie blieb heute mal ein paar Stunden im Womo allein zurück ), fuhren wir im Taxi Richtung Altstadt und Souk. Umgerechnet 70 Cent kostet hier eine Fahrt, kaum zu glauben

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Die gesamte Altstadt (Medina) von Essaouira wurde im Jahr 2001 als Weltkulturerbe anerkannt.

In der Zeit nach 1967 war die Stadt das Ziel vieler Hippies; auch Jimmi Hendrix oder die Rolling Stones hielten sich einige Tage in der Umgebung auf und liessen sich hier inspirieren. Auch heute ist die Stadt Anziehungspunkt vieler Künstler, Aussteiger und anderer  Lebenskünstler, wir konnten uns selbst davon überzeugen.dsc00665 dsc00670 dsc00663 dsc00666

Der Souk ist voll und ganz auf den Tourismus ausgerichtet….Kunsthandwerk , Teppiche, Kleidung, das berühmte Arganöl, Lederwaren, Gemälde, Schmuck und vieles mehr werden in unzähligen, engen Gassen angeboten und man muss aufpassen, sich nicht zu verlaufen.

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Mitten in einem dunklen Gässchen sprach uns ein Schmuckladenbesitzer auf Englisch an, ob wir ihm bei der Übersetzung eines Briefes an einen Deutschen Namens Alexander ….aus Aachen behilflich sein können. Zuerst etwas zögerlich….wir sind ja immer vorsichtig, willigte Gabi ein und schrieb dem freundlichen Marokkaner die Zeilen, die er in Englisch diktierte. Ganz gerührt war er, weil  dieser Alexander ihm Fotos aus Deutschland zugeschickt hatte, die er uns auch ganz stolz zeigte und dafür wollte er sich nun bedanken, ihm alles gute fürs neue Jahr wünschen  und dass er jederzeit herzlich bei ihm zuhause willkommen sei. Die Situation hatte was Rührendes, wie dieser kleine Marokkaner mit Weffy und Gaby  dicht am  Boden auf Kissen sassen. Wir durften noch ein Foto von ihm machen und von Gabi verabschiedete er sich voller Dankbarkeit mit zwei Wangenküsschen. …….dies war ein Kontakt, den wir so schnell nicht mehr vergessen werden….

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wir fuhren wieder mit dem Taxi zurück zum Campingplatz. Gini freute sich, uns wieder zu sehen

29. 12. 16

Den Campingplatz bezahlen ( 6,60 €) pro Tag, etwas Wasser bunkern und die WC-Cassette entleeren, dann ging es wieder auf die Piste. Heute fuhren wir nur Nationalstrassen…..es zog sich allerdings wie Kaugummi…..

Zunächst ging alles wieder wie die Tage zuvor….dsc00593

 

 

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immer wieder auch durch 0rtschaften, wo gerade Markt war und Weffy musste höllisch aufpassen , um nicht mit irgendeinem Menschen oder Eselskarren zu kollidieren. Gabis Nerven lagen sowieso schon lange blank.

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Der Esel ist hier immer noch das Fortbewegungsmittel Nr. 1….dsc00608 dsc00616 dsc00609

 

 

 

Die Landschaft  änderte sich und wir kamen in die Berge. Für uns endlich mal eine Abwechslung mit atemberaubenden Aussichten und tollem Farbenspiel.dsc00642dsc00630

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nachmittags erreichten wir die Stadt Essaouira am Meer. wir fuhren zunächst auf einen normalen Parkplatz am Strand.

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Hier war richtig was los. dsc00654

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Viele junge Menschen, die sich im Wellenreiten versuchten, oder mit Pferd oder Kamel einen Ausritt machten. Aber auch viele Touristen, die die Wärme genossen.

 

Die Sonne brannte heute so heiss, dass wir uns später in den Schatten unserer eigenen Womos verzogen.

 

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Hier an der Strasse war es allerdings zu laut, um die Nacht zu verbringen, deshalb fuhren wir zu einem Campingplatz, der nur ein paar Hundert Meter entfernt lag.

Morgen werden wir uns die Stadt anschauen.

28. 12. 16

Leider existieren von gestern keine Fotos, Gabi hatte vergessen, die Karte wieder in die Kamera zu schieben, dabei waren so viele interessante Motive dabei. Es ging vom Campingplatz aus gleich auf die neu ausgebaute Autobahn Richtung Casablanca……so neu, dass unser Navi diese noch nicht drauf hatte.

Landschaftlich war, bis auf die letzten Kilometer, kein Unterschied zur vorigen Etappe. Wir sahen vom Womo aus Felder und abgegraste Wiesen…..immer wieder Menschen die querfeldein  entweder zu Fuss oder auf Eselskarren unterwegs waren, ganz erbärmliche Behausungen….viele Kinder und Jugendliche, die offenar nicht zur Schule gehen. In dichtem Smog gehüllt, erkannten wir von der Autobahn aus  schemenhaft Casablanca…es hätte sich nicht gelohnt dorthin zu fahren. Nicht, weil uns alle davon abgeraten haben, sondern allein schon wegen der schlechten Luft.

Nach ca. 180 km erreichten wir den Campinplatz „International“ in EL JADIDA“.

Hier sassen wir noch lange in der Sonne und liessen den Tag Revue passieren.

Heute ging es gleich nach dem Duschen und Frühstücken zu Fuss, am Strand entlang, in die Innenstadt. dsc00568 dsc00572 dsc00573 dsc00574 dsc00579
Hier beschränkten wir uns ausschliesslich auf den Souk.

Das waren schon  Eindrücke genug für unsere Sinne: dsc00587 dsc00589 dsc00588dsc00580 dsc00578dsc00581 dsc00582 dsc00583

 

 

Sehen, Hören, Riechen, Tasten wurde teilweise bis zum Äussersten ausgereizt. Aber  auch da reagiert wohl jeder anders. Ingrid und Karl-Heinz fühlten sich in dem Getümmel offensichtlich wohl, wir dagegen zogen es vor, den Souk früher zu verlassen

und liessen uns  in einem Promenadencafe, mit Blick auf das Meer , einen „Cafe au lait “ schmecken. dsc00571

dsc00564Inzwischen hatte sich Gabi auch schon zwei Blasen gelaufen, so dass es Zeit wurde sich für den Rest des Nachmittags auf der Sonnenliege auszustrecken.

Ingrid und Karl-Heinz machten sich mit einem Taxi nochmals auf den Weg in die Altstadt. Von der hatten wir heute morgen noch nicht allzu viel gesehen. Wir dagegen pflegten unsere Füsse und wir glauben, Gini war dankbar, dass sie nicht noch mal los musste.

26. 12. 16

Heute ging es aus unserer kleinen Lagune dsc00535

 

 

 

weiter in den Süden  – knapp 200 km bis Mohammedia.

Meist fuhren wir über die gut ausgebaute Autobahn. Zunächst war die Landschaft geprägt vom Bananenanbau…. gefolgt von grossen Anbaugebieten mit Korkeichen.dsc00540

Wir sahen Bauern, die sich mit Esel und Pflug auf den Feldern abmühten, meist kleinere Gruppen mit Schafen oder Rindern- immer von einem Hirten bewacht, denn Zäune gibt es kaum….

und wir sahen sehr erbärmliche Unterkünfte……

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wir steuerten auf auf den CP “ Ocean bleu“ zu, der uns von der Austattung ,vor allem der Sanitäranlagen her etwas mehr zusagte, als der gestrige. Der Preis ist hier der gleiche.dsc00550

Nachdem wir uns eingerichtet hatten, machte ich mit Gini einen Gang zum Strand.

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Es gibt einen Bereich mit grobkörnigem Sand und einen weiteren felsigen Abschnitt, dsc00560der hauptsächlich von Anglern besucht wird. Die Brandung war ganz ordentlich.dsc00553dsc00552dsc00557

24. 12. 2016

Heiligabend….Weihnachtsstimmung gleich Null….vielleicht auch gut so, sonst werden wir noch sentimental.

Wir verlebten einen schönen Tag unter südlicher Sonne. Gleich nach dem Frühstück mit frischem Baguette und Blick auf die Lagune, dsc00509

erkundeten wir den kleinen Ort Moulay Bousselham. Hier spielt der Tourismus noch keine grosse Rolle. Jeder wurschtelt sich durch, so gut es eben geht.

 

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Zunächst musste etwas Frühsport erledigt werden, denn den Ort erreichten wir nur über eine steile Treppe mit Stolperfallen.

Ein paar kleine Verkaufsbuden entlang der Strasse lockten unser Interesse. Karl-Heinz kaufte einen Aussenteppich für runtergehandelte 7 €.dsc00534

 

 

 

 

 

Von hier oben hatte man einen wundervollen Blick auf die Lagune und unseren Stellplatz.

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Hier ein paar Eindrücke von unserem Spaziergang

 

 

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wie ihr seht, geht es uns richtig gut…..

 

 

Zurück auf dem Campingplatz ruhten wir uns bei Kaffee und Plätzchen aus und besprachen noch einige Details für die nächsten Ziele. Dabei genossen wir die wärmende Sonne und vermissten überhaupt nicht das Weihnachtsfeeling.

Damit ihr einen Eindruck von den hiesigen Preisen bekommt – einige Beispiele:

2 Baguettes plus ein Fladenbrot kosten zusammen umgerechnet 60 Cent. Der Campingplatz , inclusive Strom 8 €. Die Internetkarte für 1 Monat ( 10 Gb) plus 1,5 h telefonieren gibt es für 10 €. Diese wurde uns übrigens direkt nach der Zolldurchfahrt beim Geldumtauschen angeboten. So entfiel das lästige Suchen nach einem Geschäft.

23. 12. 2016

Es hat alles super geklappt.

Um 6 Uhr weckte uns der Wecker. Heute machten wir nur einen Katzenwäsche und das Frühstück verschoben wir auf später, denn im Fährhafen sollten wir noch genügend Zeit dafür haben.

Es ging also zeitig los, noch ein paar Kilometer  über die Autobahn und Abfahrt Richtung Tanger Med.. dsc00464

Bald danach wurden wir in den grossen Fährhafen geschleust und warteten geduldig am Anfang  mehrerer Reihen,

 

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bis wir in den Bauch einer nicht mehr ganz modernen Fähre hineingewunken wurden.

 

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Wir suchten uns gleich den Abfertigungsschalter……auch hier wieder eine lange Wartezeit, bis wir den Stempel in unserem Pass hatten.  Irgendwann ging es dann doch los. Nur für einen kurzen Moment ging Gabi mal auf Deck, um ein paar Fotos zu machen, dann wieder unter Deck zu den anderen, denn es wehte doch ein kalter starker Wind auf dem Meer. dsc00475

 

 

 

 

 

 

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wir waren dann doch froh, als das Schaukeln ein Ende hatte und wir wieder an Land durften .

 

 

 

Hier mussten wir dann gefühlte 20 mal anhalten und unsere Pässe zeigen…dann die Autopapiere….dann die grüne Versicherungskarte und wieder die Pässe. Zu guter letzt mussten wir dann noch an die Seite fahren. Hier noch einmal Passkontrolle…den weissen Zettel abgeben….und auf diesen sollten wir dann im /am Auto warten. Es verging ungelogen eine ganze Stunde, bis der Polizist wieder bei uns erschien, den Zettel unter seiner Kappe hervorholte und nun auch noch ins Wohnmobil wollte. Hier schaute er nur in den Kühlschrank, das wars dann. Bei Karl-Heinz  dieselbe Prozedur….auch den Inhalt des Kühlschrankes inspiziert und eine Büchse Bier in seine Jackentasche gesteckt?.

Endlich konnte es weitergehen…noch mal kurz die Pässe aus dem Fenster gehalten…..also……. nach der Vorgehensweise muss uns das Land Marokko schon sehr viel bieten, um noch mal hierher zu kommen.

Aber doch. gut, dass es uns nicht so erging, wie den Marokkanern neben uns, die alles auspacken mussten.dsc00485

 

 

 

 

 

Nach den ersten Landschaftseindrücken war unser Ärger aber schnell verflogen:

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….und nach ca 150 km kamen wir an unserem Ziel in Moulay Bousselham am Atlantik an. wir richteten uns auf dem schöngelegenen Campingplatz „International“ ein und kochten uns erst mal eine gutschmeckende Gemüse-Pilzpfanne mit Joghurtsauce.

Ein ereignisreicher Tag liegt hinter uns. Karl Heinz und Ingrid haben gleich neben uns eine Parzelle belegt. Wir vereinbarten, dass wir die Weihnachtsfeiertage hier auf dem Platz verbringen werden und dann erst weiter in den Süden fahren.

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Euch allen wünschen wir ein frohes, harmonisches Fest.

 

22. 12.16

Bei wunderschönem Wetter genossen wir gestern den Tag in Roquetas. Um die Mittagszeit kehrten wir dann in den berühmt, berüchtigten Tapas – Bars ein. Wir können bestätigen, das ist wirklich eine tolle Sache. Hier sind die Tapas nicht nur kleine Appetithäppchen. sondern jedes eine kleine Mahlzeit für sich. So bestellten wir im 1. Restaurant: Pommes frites rot/weiß mit 2 Spiegeleier und 1 Getränk für 2.20 € und im nächsten Restaurant Fischsticks mit Beilage und einem Getränk ebenfalls für denselben Preis und waren pappsatt. Wir können uns vorstellen, dass man hier gut und billig eine geraume Zeit stehen kann, denn der Stellplatz ( Parkplatz) direkt am Meer gelegen, ist gebührenfrei, Wasser holt man sich ein paar Meter von der Stranddusche und den WC – Inhalt entleert man in einem eigens dafür vorgesehenen Gulli in einer Seitenstraße.

Die Nacht verbringt man hier ganz ruhig und so waren wir heute morgen gut ausgeschlafen. Wir frühstückten in Ruhe, entsorgen noch und kauften bevor es auf die Autobahn ging noch im Lidl ein. Nun sind unsere Schränke und auch der Kühlschrank mit Lebensmitteln voll und wir müssen  in Marokko nicht gleich in einen Supermarkt rein. dsc00454

 

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Ca. 320 km fuhren wir durch die Bergwelt,

 

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teilweise wieder am Meer entlang an Motril, Malaga vorbei und durch Marbella durch.

 

 

 

Endlich erreichten wir Algecira, steuerten geradewegs auf das Büro von „Carlos“ zu und holten unsere Fährtickets und die Unterlagen zum Ausfüllen für den Zoll.

 

 

 

 

200 € kostet uns die Fahrt hin und zurück….also eigentlich recht günstig. So, und nun stehen wir mit etlichen, anderen Campern, die morgen auch nach Marokko wollen, auf dem Parkplatz von Mercadona und sind gespannt auf den morgigen Tag. Um halb 8 Uhr soll es morgen zum Hafen gehen.

Den nächsten Bericht können wir erst wieder schreiben, wenn wir uns in Marokko einen Stick und Karte besorgt haben.

 

 

21. 12. ´16

Mit Öffnung der Campingausfahrt um 8 Uhr, ging es wieder auf große Fahrt. Bei Gandia noch mal voll tanken und dann auf die Autobahn. Wir nahmen diesmal die Maut in Kauf, denn wir wollten in einem Rutsch durchfahren bis Roquetas.

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Anfangs war der Himmel noch wolkenverhangen, doch kurz hinter Benidorm wurde das Wetter besser.

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Wir fuhren wieder durch die imposante Bergwelt, von einer Sierra zur nächsten.

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Irgendwann erreichten wir mal wieder die unglaubliche „Plastikwelt“…..sieht nicht schön aus, aber die meisten von uns profitieren ja wohl davon. Vieles von dem angebauten Gemüse landet vor allem in unseren deutschen Supermarktketten. dsc00432

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Nach ca. 420 km erreichten wir dann den freien Stellplatz in Roquetas de mar und stehen nun 2 Tage hier direkt am Meer.

dsc00453Man steht hier eng beieinander, wird aber dadurch auch direkt in einer Gemeinschaft aufgenommen.

 

 

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Wir saßen noch ein Weilchen in der Sonne und wurden später noch von uns unbekannten Campern zu einer Runde mit heißem Kakao mit Schuss eingeladen.

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Gini war natürlich begeistert von dem neuen Standort. Gleich hinter dem Womo hat sie Wiesen und natürlich den breiten Strand zum laufen und toben.

Am Abend zogen wir uns dann mit Ingrid und Karl-Heinz in unser Womo zurück, um unsere Weiterreise zu planen. Morgen wollen wir noch hier stehen bleiben und auch die ein oder andere Tapas-Bar kennenlernen. Am Donnerstag fahren wir die knapp 300 km bis zur Fähre nach Algeciras.

19. 12. ´16

Auch heute regnete es ununterbrochen bei starkem Wind. Wir sind froh, noch nicht unterwegs zu sein, denn das Fahren hätte bei  dem miesen Wetter bestimmt keine Freude gebracht. Im Bereich Murcia berichtet man von “ Land unter“….also waren wir doch sicherer hier auf dem Campingplatz.

Morgen soll sich das Wetter wohl wieder beruhigen und die Fahrt nach Andalusien wird dann auch entspannter für uns und wir bekommen auch mehr von den schönen Landschaften unterwegs mit.

Soeben  kommen wir von unserer Abschiedsrunde zurück. Nicht alle haben wir im strömendem Regen erreicht. Auf diesem Wege sagen wir noch einmal „Tschüss“,  denn morgen früh soll es schon zeitig losgehen, wenn die meisten noch in ihren Kojen schlummern.  Je nachdem wie unsere Reise abläuft, kommen wir im März hier wieder vorbei.

Inzwischen haben wir alles startklar gemacht und sogar den Frischwassertank und die Leitungen gesäubert. Wir versuchen von unterwegs so gut es geht von unserer Reise hier zu berichten. Es kann natürlich auch mal Probleme mit dem Internet geben, dass wir uns vielleicht nur sporadisch melden können. Aber wir reichen dann die Tage nach.

Wir sind sehr gespannt…..völliges Neuland wartet auf uns….wir wollen uns vorurteilsfrei auf das interessante afrikanische Land und die Menschen einlassen……….wenn nicht jetzt, wann dann?!

Also Tschüss…..wir sind dann mal weg….

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