Beach Club – Charlemagne in Marseillan-Plage

Der Morgen verlief wie immer, wenn wir einen Platzwechsel vornehmen wollen. Alles wird noch mal gesäubert, durchgekehrt, die Teppiche ausgeschlagen,die Betten gemacht, Geschirr gespült, die WC-Kassette geleert, Frischwasser aufgefüllt und alle Gebrauchsgegenstände ordentlich verstaut. Etwas war aber anders….und auch ein bißchen traurig, denn wir mussten uns heute von Ingrid und Karl-Heinz verabschieden. Sie wollen von hier aus auf direktem Weg nach Hause fahren. Sie haben feste Termine und können nicht, wie wir abwarten, bis sich die Wetterlage in Deutschland ändert. Wir wünschen den beiden auch von hier aus noch einmal eine angenehme Fahrt und alles Gute weiterhin….wir bleiben in Kontakt !!!

Wir fuhren also in die entgegengesetzte Richtung los…… kauften unterwegs noch beim L.l ein und es ging die ca. 80 km wieder zurück ans Mittelmeer. Nun befinden wir uns erneut am südlichen Ende der Camargue. Diesmal aber viel komfortabler als noch vor ein paar Tagen…….auf einem 5 Sterne Campingplatz mit allem  Komfort. 001 002

003….dazu gehört auch der kostenlose Zugang ins Internet, Warmwasserpools draußen und überdacht, Sportanimationen – auch schon in der Nebensaison und beheiztes Sanitär vom feinsten……Hier werden wir es uns die restlichen Tage unserer Überwinterung noch mal richtig gut gehen lassen.

Weitere Fotos folgen noch.

 

Vauvert (Camargue)

Wir verlebten heute einen geruhsamen Tag. In der Früh versorgte uns Karl-Heinz wiedermit einem frischen Baguette, dass er für uns aus der Rezeption mitgebracht  hatte.

Gini hatte schon ihren ersten Gassigang hinter sich….heute mal nicht am Strand, sondern zwischen den Reebstöcken,010
na wenn das kein Jahrhundertwein gibt!

Nach dem Duschen – im neuen Camping-Sanitär – erledigten wir gemeinsam die normale Hausarbeit und danach machte jeder wieder sein Ding. Weffy hatte sich für heute die Reparatur der demolierten Heckblende vorgenommen. 015Es war eine echte Fummelarbeit und dauerte so seine Zeit. Schließlich musste alles auch noch mehrmals nass geschliffen werden und wird später in Deutschland lackiert.

Gabi und Gini hatten gestern schon diese beiden gegenüber vom CP besucht und sie mit einer Möhre überrascht.001
Heute waren die Esel auch mit ein paar spendierten Kartoffelstücken zufrieden. 009 008

004Glückliches Federvieh gibt es hier auch
….sie dürfen hier frei herumlaufen und haben Platz ohne Ende. Der Spaziergang ging heute für die beiden ein Stück weiter ….durch die Weinfelder…..etwas weiter hinten erkennt man die rosaroten Pfirsichplantagen. 012 014 013

Für morgen haben wir unterschiedliche Planungen. Während Ingrid und Karl-Heinz sich wohl auf ihren Heimweg machen, werden wir uns nach einem neuen Stell- oder Campingplatz umsehen. Die beiden müssen wohl oder übel in das Schlechtwettergebiet
hineinfahren, während wir noch ein wenig warten können, bis das Wetter in Deutschland etwas besser wird. Wahrscheinlich würden wir auch die Route Richtung Norden wählen, wenn wir feste Termine in der Heimat hätten. ……

Noch einmal der Hinweis…..sollten wir auf Plätze stehen ohne Internetzugang gibt es leider keine aktuellen Berichte.

in der Camargue

Oh, je…seit einer Woche waren wir nicht mehr hier!
Für Frankreich haben wir leider keinen Stick und standen auch nur auf Stellplätzen ohne Internetverbindung.

Heute sind wir mal wieder auf einem CP mit WiFi. In der Zwischenzeit haben wir gemeinsam mit Karl-Heinz und Ingrid so einiges erlebt….aber mal der Reihe nach:
Am Montag, den 23. März fuhren wir erst mal allein auf den Stellplatz nach Leucate. 016Das Wetter hatte sich gebessert und wir konnten sogar nachmittags draußen sitzen. Eigentlich ein schöner, terassenförmig angelegter Stellplatz mit einer Surfstation in einer Lagune. Wir machten es uns bei einer Flasche Wein gemütlich, machten unsere Zukunftsplanung noch mal zum Thema. Wir hatten einen wunderschönen Blick über die gesamte Bucht. Ingrid rief an, das Wetter sei bei ihnen in Benicarlo sehr schlecht und morgen soll es noch noch mehr regnen…..deshalb kommen sie morgen schon hierher.

Am Dienstag, 24.3. wurde auch hier das Wetter schlechter, so dass wir den gesamten Tag über im Womo verbrachten. Am späten Nachmittag kamen die beiden hier an….hatten erst mal bei einem Kaffee viel zu erzählen.
In der Nacht zum Mittwoch wurde es unglaublich stürmisch, so dass sich Karl Heinz mit seinem Womo gegen den Wind stelle wollte….aber der Motor sprang nicht an….. auch nicht am folgenden Morgen. Was machen wir nun?
Erst mal ging Karl-Heinz in den nächsten Ort, um irgend etwas zu erreichen. Und tatsächlich, nach einer gewissen Zeit kam er mit Hilfe zurück. Sehr hilfsbereite Franzosen schafften es gemeinsam mit ihm einen Abschleppwagen zu organisieren. Binnen weniger Minuten kam dann auch noch der herbei telefonierte Stellplatzbetreiber, um die Schranke zu öffnen, damit nicht noch mehr Kosten entstehen.

Das Womo wurde aufgeladen….020mit Ingrid drin….die während der 3 km Fahrt Blut und Wasser schwitzte. Wir fuhren hinterher und stellten uns neben die Werkstatt an den Straßenrand. 021Es dauerte ein paar Stunden, bis der Fehler gefunden wurde – die Sache mit dem ADAC in Deutschland geklärt war und das Ersatzteil beschafft und wieder eingebaut war. Wir konnten nichts anderes tun, als die beiden in der Zwischenzeit mit Kaffee und Kaiserschmarrn zu versorgen und seelischen Beistand zu leisten.
Das Ganze kostete für die beiden eine Stange Geld….aber sie konnten Gott sei Dank wieder weiterfahren……erst einmal bis auf den024 Stellplatz in den Hafen von Gruissant.

Donnerstag, 26. 3.….Der Sturm hielt auch heute noch an. Gini hielt uns zusätzlich noch auf Trapp. Sie musste 2 mal kötzeln und musste auch noch zusätzlich 2 mal raus. Wahrscheinlich war ihr die ganze Aufregung auf Magen und Darm geschlagen.
Das Wetter wurde besser. Nach einem Mittagsaufenthalt vor einem Stellplatz in Agde, der leider wegen neuangebrachter Höhenbegrenzung für uns nicht in Frage kam und einem Einkauf in einem sehr teuren Supermarkt fuhren wir auf den noch gebührenfreien Stellplatz in Site.

Am Freitag, den 27. 3. ging es ein Stück weiter in die Camargue hinein026

…vorbei an den Salzseen mit den zahlreichen Flamingos….

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und auch die schönen, weißen Pferde der Camargue konnte man sehen. Auch hier wieder viel Weinanbau bis wir in einem idylischen Fischerort landeten in „Grau du roi“. Die Lage des Stellplatzes war optimal…..direkt am weitläufigen Strand….030 worüber sich diese junge Dame besonders freute.

Nur eine kurze Entfernung zum Fischereihafen, 040wo auch die vielen kleinen Gässchen 042mit vielen Läden, Cafés und Bars eine schöne Atmosphäre boten.043045048 047
Später saßen wir noch gemeinsam vor dem Womo, wo wir bei einem süffigen französischen Likörwein auf den gelungenen Tag anstießen.
Auch den Samstag verbrachten wir hier….das Wetter war einfach toll…wir sonnten uns auf dem Platz oder am Strand…saßen auch
nachmittags wieder, diesmal bei Kaffee und einem großen Eisbecher zusammen, quatschten über dies und das und beobachteten die anderen Camper……uns geht es einfach nur gut.

Sonntag, 29.3.
Nach dem Frühstück und Formel 1 Rennen fuhren wir kurzentschlossen weiter.050… ein Stück ins Landesinnere der Carmargue, denn es war wieder sehr windig geworden. 053Hier stehen wir nun mitten im Grünen -neben Weinreben und Pfirsichplantagen, die gerade in voller Blüte stehen….056……auf einem kleinen Campingplatz in Vauvert – 30 km abseits der Küste 054   und
haben endlich mal wieder Internet….wie ihr seht.055
Wann es weitergeht, wissen wir noch nicht. Wir machen alles vom Wetter abhängig. Solange wir uns Frostbeulen in Deutschland holen würden, bleiben wir lieber noch ein bißchen in der südlichen Wärme……würdet ihr doch sicher auch, oder ?

CP Vilanova Park (kurz vor Barcelona)

Die ganze Nacht hatte es wieder durchgeregnet und auch heute morgen ging es bei strömendem Regen von hier los. Doch mit jedem Kilometer, den wir fuhren, wurde das Wetter besser. Zuerst steuerten wir den CP “ Las Palmeras“ in Tarragona an,  leider war dieser noch nicht geöffnet. Also fuhren wir weiter bis kurz vor Barcelona auf den CP, wo wir eigentlich nicht mehr hin wollten. Dort haben wir uns nämlich schon  mal, wegen der Enge, was am Womo zerdeppert. …und so auch dieses mal wieder. Nun kommt auch noch Pech dazu……….Als Trostpflaster gab es heute noch mal leckere Waffeln…

Weffy würde am liebsten in einem durch nach Deutschland fahren. Naja, jetzt schlafen wir erst mal eine Nacht drüber und morgen sieht alles schon wieder anders aus .

Nicht vergessen : wenn wir morgen in Frankreich sind haben wir erst mal keinen Internetzugang mehr…wir werden uns höchstwahrscheinlich dann erst in Deutschland (aus dem Breisgau/ oder aus Freiburg) wieder melden.

CP Bonterra Benicassim

Es hat die ganze Nacht und auch tagsüber viel geregnet und als wir uns gerade das Spiel des FC Köln gegen Bremen angeschaut haben, dass bei strahlendem Sonnenschein unentschieden ausging, fragen wir uns- was machen wir noch hier?

Nein Spaß beiseite – obwohl…am liebsten hätten wir die lange Fahrt schon gern hinter uns. Auf jeden Fall geht es morgen erst mal ein Stück weiter und entgegen unserer ersten Planung wollen wir morgen in Taragona einen weiteren Stopp einlegen.

Irgendwie haben wir heute den Tag verbummelt….nach dem sehr frühen Gassigang noch mal ins Bett gegangen…..um halb 10 Uhr erst aufgestanden….etwas „Hausarbeit“….nachmittags Skilaufen und Fußball geguckt…und nun bereiten wir schon einiges für die Abfahrt vor. Bezahlt haben wir schon.

CP Bonterra Benicassim

Das Wetter ist so was von bescheiden….trotz des Regens machten wir auch heute noch mal 2 Waschmaschinen voll und steckten die Wäsche anschliessend in den Trockner, was so gar nicht unseren Prinzipien entspricht. Aber was sollen wir machen? Nun liegt aber wirklich alles wieder sauber in den Schränken.

Gabi ging es heute wieder besser – sie kennt sich ja auch bestens mit Hexenschüssen aus – die Hexe hat sie schon oft im Rücken getroffen. Weffy kaufte heute im L..l ein,  der ist nur ca. 300 m entfernt. Eigentlich könnten wir ja jetzt weiterfahren-wir freuen uns auch wieder auf Deutschland- auch wenn der Frühling dort noch nicht alle Orte besucht hat.

Richtig warm haben es zurzeit unsere Tochter und Schwiegersohn…sie machen Urlaub auf den Malediven…traumhaft !!!

Auf unserer Rückreise werden wir – höchstwahrscheinlich in Frankreich – Ingrid und Karl-Heinz noch mal treffen.

CP Bonterra Benicassim

Nun haben wir mal wieder unseren kleinen, alten Ersatz – PC hervorgeholt, mit dem neuen gibt es nur Probleme. Das Teil werden wir in Deutschland umtauschen – so einen Mist wollen wir nicht mehr haben. Dieser hier hat aber auch so seine Macken, hat nicht immer die großen Buchstaben parat, wie ihr schon sicher gemerkt habt.

….wir hatten beide heute unseren waschtag: weffy hat das wohnmobil vom saharastaub befreit und Gabi sorgte darfür, dass wir wieder frische sachen zum anziehen haben und auch wieder in neuer Bettwäsche schlafen werden.

Das wetter ist bescheiden – kein Vergleich zu den vergangenen wochen. Auch hier zieht eine kaltfront über uns weg und in den nächsten Tagen soll es wohl auch nicht besser werden…..und zu allem übel bekam Gabi heute auch noch einen Hexenschuss…..lange nicht mehr gehabt…… irgendwie ist der wurm drin….

 

CP Bonterra in Benicassim

Leider haben wir wieder Probleme mit unserem PC. Die Tastatur streikt mal wieder- alles, was wir jetzt schreiben, wird mühsam mit der Desktop-Tastatur getippt. Fotos gibt es heute auch keine

Valencia

Um halb 10 Uhr verließen wir Puerto la Pice 005  Das zarte Glockenspiel dieser Kirche hat uns einige male hier erfreut. Heute fuhren wir fast nur mautfreie Autobahn….die direkte Verbindung von hier bis Valencia. Es waren wieder ca. 320 km, die vor uns lagen, uns aber durch die gute Straße nicht so weit vorkamen. Auch unterwegs sahen wir immer mal wieder Windmühlen019 in der Ferne. Wir befinden uns ständig auf der Höhe von 600 m – 800m. Erst kurz vor Valencia „stürzten“ wir quasi ab, denn schließlich liegt Valencia am Mittelmeer. Es ging an dem ausgetrockneten/ stillgelegten Flußbett entlang bis El Saler – Valencia auf den Stellplatz Area Parcing-Cars „La Marina“…..nicht schön, dafür aber teuer mit 12 €….und kein Stromanschluss. In die City wollen wir aber nicht, da waren wir ja schon mal und wie ihr wisst, sind wir auch nicht die großen Stadtgänger. Dieser Stellplatz bot sich halt als erster nach der doch recht langen Etappe an. Morgen wollen wir ca. 100 km weiter, vielleicht auf  den schönen Bonterra –  Campingplatz.

Dort waren wir schon mal. Heute hatten wir Kontakt mit Ingrid und Karl-Heinz, die sich noch im Raum Alicante aufhalten. Vielleicht treffen wir uns ja noch mal, bevor sie nach Hause fahren.

Puerto la Pice / Spanien

Morgens hatten wir Raureif auf der Wiese und wir mussten die Heizung anstellen. Also schnell unter die heiße Campingdusche, dann einen heißen Kaffee….noch ein bißchen Ordnung schaffen und dann gings wieder los.

Es ging durch die unterschiedlichsten Landschaften….erst nur riesige vertrocknete Wiesenflächen, worauf Kühe und vor allem Schafe oder Ziegen standen , dann wieder Wälder mit Korkeichen und jede Menge Olivenhaine. Dann ging es durch eine Gegend mit hauptsächlich Obstanbau, wobei die Kirschen in voller Blüte standen. DSCI0002 DSCI0004 dann wurde es wieder bergiger vor allem, DSCI0017als wir wieder in Spanien waren. Den ersten Stellplatz, den wir uns dort ausgesucht hatten, erreichten wir schon um 13 Uhr. Hier machten wir eine ausgiebige Pause – aßen etwas und machten einen Spaziergang an den See und im Wald.

DSCI0024DSCI0022DSCI0020DSCI0025 Danach waren wir alle wieder fit und hängten unplanmäßig noch eine weitere Etappe an. Es ging ein großes Stück durch die  ´La mancha´ und in Puerto la Pice, einem kleinen Ort, mitten in einem riesigen Weinanbaugebiet stellten wir uns auf den kleinen Wohnmobilstellplatz. Dort waren wir zuerst allein, bis am Abend dann noch weitere 2 Womos aus NL dazukamen.DSCI0040 DSCI0038

Heute hatten wir diesen Blick aus dem Wohnzimmer 001 Die 3 Windmühlen, wie auch die vielen Bilder, Statuen, Zeichnungen und Andenkenshops sollen zeigen, dass Don Quijote der Sohn dieses Ortes ist. Dabei streiten sich aber wohl noch andere spanische Orte  um diesen Titel. Egal….Gabi machte es Spaß, diesbezüglich auf fotografische Entdeckungstour zu gehen:

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Unterhalb der hellangestrahlen Windmühlen vebrachten wir eine angenehme, sehr ruhige Nacht in der La Mancha.