Olpe – Stellplatz am Biggesee

Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von Susi und Dieter und fuhren dann in Overath auf die Autobahn. Nach kurzer Fahrt erreichten wir in Olpe den Biggesee  und stellten uns auf den Wohnmobil-Stellplatz, direkt ans Ufer neben dem Freizeitbad. Der Platz kostet 5 € pro Tag – mit der Quittung bekommt man allerdings auch einen Rabatt von 2€ bei Benutzung des Bades.

Wir machten zunächst eine kleine Wanderung ( 1 Std. ) um den vorderen Teil des Sees und genossen wie auch die vielen, anderen Ausflügler das herrliche Wetter. Die Temperaturen hier sind momentan vergleichbar mit den spanischen. Von uns aus kann es so bleiben.  DSC03806

Heute hat Gabi Spargel zubereitet….mmhhhhh – lecker.  Der erste frische Spargel im Jahr ist doch immer wieder ein Genuss. Das I- Tüpfelchen des Tages : Köln gewann in München 0:1….super Auswärtssieg!!!! ( @ Gudrun und Willi….und natürlich auch Dennis – da singen wir doch wieder: „…..mir stonn zo dir FC Köööööölle !

Hohkeppel

Am Samstag fuhren wir über Cochem – Brauheck durch die Eifel auf die Autobahn bei Kaisersesch. In der Nähe von Mayen ließen wir in einer LKW – Waschanlage unser Womo auf Hochglanz bringen und fuhren dann weiter Richtung Overath. Um die Mittagszeit erreichten wir dann unser nächstes Ziel Hohkeppel, wo uns Susi und Dieter in ihrem Zuhause erwarteten. ( @  An dieser Stelle schöne Grüße von den beiden an Karl-Heinz und Ingrid.)

Wir parkten direkt neben dem Oberbergischen Jakobsweg – auf dem Parkplatz neben der Kirche.  Na, wenn das kein gutes Omen ist – Stempel gabs hier leider noch nicht!!!!). Hier ein Ausblick aus unserem Schneckenhaus:

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Bei Susi trafen dann auch noch Gabis Bruder mit Partnerin und Cousine mit Partner ein, um gemeinsam mit uns einen schönen Nachmittag und Abend zu verbringen. Weil das Wetter es zuließ, konnten wir auf der Terasse bei Kaffee und Kuchen sitzen. Später wurde noch eine Pizza bestellt….in den Stunden hatten wir viel zu erzählen, schließlich hatten wir uns alle lange nicht mehr gesehen. Danke noch mal an Susi und Dieter, die uns lecker auftischten. Es war ein schöner Tag.

Zell

Am Freitag fuhren wir weiter nach Zell. Nachdem wir auf „dem Barl“ im Einkaufszentrum unsere Vorräte wieder aufgefüllt hatten, stellten wir uns ans Moselufer direkt neben das Erlebnisbad. Dort ließen wir es uns gutgehen, denn das Wetter war herrlich und richtig warm.

Stellplatz – Klüsserath

Seit 17 Uhr stehen wir hier direkt am Moselufer und können nun auch wieder ins Internet.

Nachdem wir in den Pyrenäen  sogar in den Schnee hineinkamen  (die Straßen waren aber Gott sei Dank frei) , übernachteten wir auf einem Stellplatz in Mont de Marsan (F). Saukalt und regnerisch war es.

Am nächsten Morgen fuhren wir weiter bis Bourges und stellten uns dort auf den kostenlosen Stellplatz direkt am Stadion. Bis Ende des Sportbetriebes war es dort sehr laut, zumal wir auch noch direkt an der Straße standen, aber ab Trainingsende wurde es dann schlagartig still und wir konnten gut schlafen.

Heute morgen nahmen wir dann die letzte Etappe in Angriff. Auch diesen Teilabschnitt wählten wir nur über mautfreie Strecken, manchmal auch kostenlose Autobahnen, so dass wir dieses Mal keinen einzigen Cent daür ausgegeben haben. Die gesamte Strecke ließ sich supergut fahren. Es ging über endlos lange Geraden mitten durch kilometerlange Kornfelder und dünn besiedelte Gegenden. Da merkten wir so richtig, wie große Frankreich ist.

Nach 4 Tagen Fahrt haben wir es aber nun geschafft und sind wieder in Deutschland. Morgen fahren wir ein Stück weiter nach Zell und wollen noch einen Tag dort verbringen. Auf „dem Barl “ werden wir unsere Lebensmittel auffüllen und in Zell, bei unserem Lieblingswinzer ,ein paar Flaschen Wein bunkern.

PS. Die Fotos von unterwegs setzten wir später ein……die Internetverbindung ist so träääääge…..

Zaragoza

Heute morgen ging es um halb 10 Uhr ab Coelius los, nachdem uns so mancher am Womo besuchte und sich verabschieden wollte. Karl-Heinz holte noch schnell die große spanische Flagge mit dem Stieraufdruck, die er noch lange hinter uns herschwenkte.

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Als erstes fuhren wir zur Tankstelle und tankten 113, 89 l Diesel für 149, 08 € .Dann ging es auf die mautfreie Autobahn Richtung Zaragoza.

004     Die Strecke konnte man wirklich sehr gut fahren. Lange Zeit ging es über ein Hochplateau in 900 bis 1000 m Höhe voran- meist an riesigen Getreide – und Gemüsefeldern und auch an einem großen Weinbaugebiet vorbei . Seit 16 Uhr stehen wir auf einem gebührenfreien Parkplatz in Sichtweite eines Erlebnisparks in Zaragoza, der aber Gott sei Dank noch nicht geöffnet hat. Hier haben wir Platz ohne Ende, nur ein älteres Paar aus Österreich in einem Mercedes – Kastenwagen stellte sich dazu.

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Ab 15 Uhr regnet es und die Temperaturen fielen auf 9 Grad.  In  Deutschland soll es ab Mittwoch wieder schöner und auch wärmer werden…..die Wetterprognose für Spanien ist umgekehrt….kann das denn stimmen?

Auf ein Wiedersehen im Herbst

Kurz vor unserer Abreise:

Zum Tagebuchschreiben sind wir gestern nicht mehr gekommen.

Gabi machte eine letzte große Walkingrunde direkt am Meer. Sie genoss ein letztes mal die unglaublich intensiven Farben, die man im Norden, da wo wir herkommen, so nicht findet. Nach dem Frühstück und einigen Vorbereitungen für die Rückreise durfte dann auch Gini sich am Strand austoben. Als ob sie es ahnte, dass sie für etwas länger nicht mehr in diesen Genuss kommt, dementsprechend war auch ihr Verhalten. Sie lief und sprang und buddelte was das Zeug hielt, so war dann auch danach noch einmal ein Bad für sie  fällig, denn schließlich sollte sie sand- und salzfrei mit auf Tour geht.

Nachmittags überraschten uns Ingrid und Karl-Heinz mit einer Riesenportion frischer Erdbeeren, die sie vom Markt mitgebracht hatten. Dazu gab es eine selbstgemachte Quarkspeise und anschließend klönten wir noch bei 2 Kannen Kaffee unterm Sonnenschirm vor unserem Womo.

Ja, und dann machten wir unsere Abschiedsrunde auf dem Platz und sagten vielen lieben Menschen hier “ Auf Wiedersehen“. Alle werden im Herbst wieder kommen. Es ist hier wirklich einzigartig. Wie schon mal hier geschrieben: der Platz ist mit seinen sanitären Anlagen usw. nicht der schönste, aber die Menschen, die sich hier Jahr für Jahr zusammenfinden machen den Reiz aus…und so fahren wir gleich mit einem lachenden aber auch mit einem weinenden Auge Richtung Norden.

Am Abend luden wir dann unsere neugewonnenen Freunde zu einer Flasche Rotwein bzw. Sangria ein….irgendwie fällt uns der Abschied von den beiden besonders schwer. Aber wir werden sie ja im Sommer wiedersehen und falls wir alle gesund bleiben auch gemeinsam ein Stück vom Jakobsweg in Angriff nehmen. Wir freuen uns schon jetzt darauf.

Heute werden viele vom Platz die Heimreise antreten, so dass Wernfried schon scherzhaft sagte:“ Am nächsten Kreisel kommen wir schon in den ersten Stau….!“

So nun aber Schluss…..es ist gleich soweit. Tschüss ihr “ Colianer „, die ihr noch hier auf dem Plaz seid und die, die schon auf der Heimreise bzw. schon wieder zuhause sind.

Unterwegs werden wir uns vielleicht nicht regelmäßig hier melden können, vor allem nicht, wenn wir uns in Frankreich befinden. Wir haben dafür keinen Stick…nur für Spanien und Deutschland. Tschüüüüüüüüüüüssssssss!!

…noch 1 Tag auf Camping Coelius / Miramar…

Das Wetter war heute zweigeteilt. Morgens war der Himmel wolkenverhangen, die Sonne schaffte es nicht durchzukommen. Wir radelten gleich nach dem Frühstück nach Gandia und kauften uns tatsächlich die Nordic Walking Stöcke – super leicht – schön handlich und der Preis ist auch ok. Dann nahmen wir noch ein paar Lebensmittel mit….das war dann tatsächlich der letzte Einkauf hier in Spanien.

Ab Mittag wurde das Wetter dann wieder schön. Mittags bezahlten wir bei Raffa schon die Platzgebühr incl. Strom  und schauten uns danach das Fußballspiel  Köln gegen Aalen (0:0)  an. Anschießend luden wir Ingrid und Karl-Heinz zum Kaffee und selbstgebackenem Blätterteiggebäck ein. Bei dem gemütlichen Beisammensein legten wir schon einige Details für den Jakobsweg fest. Natürlich werden wir uns auch im Sommer noch mal besprechen, wenn wir von unserer Ostseereise zurückfahren und sie in ihrem Steinhaus besuchen werden.

Heute kamen weitere Spanier hier an. Auch der Platz neben Ingrid und Karl-Heinz, der gerade erst durch die Abfahrt von Sophie frei geworden war, wurde sofort wieder besetzt. So kam dann “ endlich wieder Leben“  auf den Platz.

So, morgen ist also unser letzter Tag des Überwinterns hier auf Coelius. Wir sagen aus vollem Herzen: es war gut, dass wir uns so entschieden haben, wieder hierher zu kommen – es war eine schöne Zeit !!!!

Zum Abschied noch ein Foto bei Abenddämmerung mit unseren selbstgebastelten Leuchten :

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……na ja, viel erkennen kann man nicht…..

 

…noch 2 Tage auf Camping Coelius / Miramar…

Es ist geschafft!

Unser Womo ist nun wieder sauber – innen wie außen. Um diese Zeit würden wir in der Steinwohnung ebenfalls mit dem Frühjahrsputz beschäftigt sein. Die Fahrräder haben wir aber noch nicht festgezurrt. Mit denen wollen wir morgen noch zum Aldi fahren. Ein paar Lebensmittel fehlen uns noch für die Rückreise und außerdem sind dort morgen Walkingstöcke im Angebot. Diese werden wir uns mal anschauen. Sollten sie ok sein, dann kaufen wir uns welche.

Morgen fahren Sophie und Horst Richtung Heimat. Sie wollen sich unterwegs aber auch noch Paris anschauen. Thea ist auch schon mit dem Einpacken fertig und Fokke hat heute ebenfalls den ganzen Tag gewurschtelt und hat sein Vorzelt nun auch wieder sauber eingepackt.

Euch allen daheim wünschen wir ein schönes Wochenende……………schade, dass es in D nun doch wieder kälter werden soll.

…noch 3 Tage auf Camping Coelius / Miramar…

Heute haben wir das Zeltdach und den Rest des Zeltes gesäubert und zusammen mit den Zeltstangen ordentlich in der Garage verstaut.

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Das Wetter war optimal dafür, denn gegen Mittag wurde es windiger und so bekamen wir alles wieder schnell trocken. Morgen wollen wir das Womo waschen – dann sind wir mit allem durch und können die letzten beiden Tage noch in Ruhe genießen….so hoffen wir doch !!!

…noch 4 Tage auf Camping Coelius / Miramar…

Die Wetterprognose für heute war eigentlich nicht so besonders gut, trotzdem wurde es doch noch schön warm und auch die Sonne kam öfters hinter den Wolken vor, so konnte das Reibekuchenessen wie geplant draußen stattfinden. Gabi unterstützte Ingrid ein wenig beim Kartoffelschälen – und um 13 Uhr ließen wir es uns dann schmecken.

Liebe Ingrid, die Reibeplätzchen waren gaaaaaaanz lecker !!!!!! Danke noch mal.

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Ganz besonders freute uns, dass Willy wieder Appetit hatte und es ihm offensichtlich auch wieder schmeckte.

Nach dem Essen machten Ingrid, Karl-Heinz und Gabi noch bei einer Partie Boule mit. Auch dieser Tag verging wieder wie im Flug….und nun sind es tatsächlich nur noch 3 Tage bis zur Abreise. Ein bißchen Wehmut kommt schon auf…..aber gleichzeitig freuen wir uns auch auf Euch Lieben in Deutschland.