15. 05. 19

Gini war sehr krank. Wie aus heiterem Himmel bekam sie sonntags früh blutigen Durchfall und Erbrechen. Es ging ihr zusehends schlechter und atmete mit einem fürchterlichen Geräusch. Wir brachten sie in die Tierarztpraxis. Dort kam sie sofort an den Tropf, denn sie hatte schon einen extremen Blut-und Wasserverlust. Die Tierärztin meinte, wir müssten damit rechnen , dass sie es vielleicht nicht schafft. Ihr könnt euch vorstellen, wie uns zumute war. Zwei Tage wurde Gini intensiv-medizinisch in der Tierarzrpraxis behandelt. Aber sie ist zäh und hat gekämpft und ist nun wieder bei uns im Womo. Sie bekommt jetzt noch Magen/Darmtabletten und darf zurzeit nur mit speziellem Diätfutter in Miniportionen gefüttert werden. Wir sind so glücklich, dass wir unser Prinzesschen noch bei uns haben. In der Zeit, als sie in der Tierklinik lag, haben wir gebangt und viel geweint, schließlich ist sie ein Familienmitglied und wird auch dementsprechend so von uns geliebt.

Wir haben uns inzwischen auch noch mal mit unserem Sohn in Lüdenscheid getroffen und Weffy hat dort vorerst auch seine Zahnbehandlung abgeschlossen.

Nun sind wir wieder in Dorsten und werden Desiree und Michael weiter bei der Renovierung helfen.

Alles wird gut.

04. 05. 19

Wir haben hier in Dorsten vorerst unsere Arzttermine abgeschlossen. Für Mitte Juni ist dann nur noch mal hier ein Termin für Weffy fällig.
Die Renovierungsarbeiten im Haus unserer Tochter laufen inzwischen auf Hochtouren und Weffy hilft, wo er kann. Gabi passt dann, so wie gestern , auf Frieda auf: Memory spielen, mit Knetgummi „backen „, für Mama draußen Blumen pflücken, dafür eine Vase basteln, 2 Kinderbücher anschauen und besprechen, zwischendurch Früchte, Eis und Kekse Essen, eine Sendung im Kinderkanal anschauen, gemütlich im Bett das Märchen von Schneewittchen erzählt bekommen ……und schwupps  ist es schon wieder 18 Uhr und Frieda wurde wieder abgeholt. Schön war der Oma-Frieda-Nachmittag !

Morgen werden wir unseren “ Wohnsitz “ noch mal kurzzeitig nach Altena/Lüd. verlegen, da Weffy dort noch mal einen Zahnarzttermin hat. Vermutlich werden wir dann dort auch noch mal unseren Sohn treffen, der an Gabis Geburtstagsfeier am 1. Mai aus Krankheitsgründen leider nicht teilnehmen konnte.

Tja, und so geht die Zeit dahin.

Ab und an überlegen wir, wo es uns demnächst hinzieht. Auf alle Fälle wollen wir in kürze mal in die Niederlande. Im letzten Jahr haben wir es nicht geschafft, uns noch mal Amsterdam anzusehen…. Gabi will auch gerne noch mal nach Zandvoort oder überhaupt ans Meer.

Ja – so allmählich kriegen wir wieder Reisefieber……..wozu haben wir denn auch ein Reisemobil 😊 ?

25. 04. 19

Liebe Leser,
vielleicht für viele unerwartet, möchten wir heute das baldige Ende unseres Blogs “ ineuropaunterwegs “ bekannt geben.

Wir schreiben nun schon seit sechs Jahren über unsere Reisen und unser Leben im Wohnmobil und sind jetzt an einem Punkt angekommen, wo wir meinen: es ist genug.

In den vergangenen Jahren haben sich unsere persönlichen Kontakte bezüglich Familie und den Freunden mehr auf Whatsapp und Facebook verlagert. Das Schreiben im Blog wurde zunehmend zum „Zeitfresser“. Mit dieser Erkenntnis und dem damit verbundenen, unguten Gefühl haben wir die Entscheidung getroffen, aufzuhören.

Uns geht es soweit ganz gut und so werden wir wohl das ein, oder andere Jahr, wie bisher weitermachen.
Zugegeben kam auch schon mal der Gedanke, was wäre, wenn wir wieder in ein Steinhaus ziehen würden? Dann haben wir darüber gesprochen und sehr schnell wurde uns dann wieder bewusst, was für ein schönes, interessantes und vor allem freies Leben wir doch führen.

Solange wir noch Spaß an diesem ungewöhnlichen Lebensstil haben, wollen wir auch nichts daran ändern.

Unser Vertrag läuft noch bis zum
20. Juni 2019.
Bis dahin werden wir uns immer mal wieder hier melden und am besagten Termin sagen wir dann endgültig „Lebe wohl.“

20. 04. 19

Nur mal so zwischendurch:

Uns geht es gut. In der Zwischenzeit haben wir Zeit mit unseren Kindern verbracht und den ein oder anderen Arzttermin wahrgenommen.

Der Frühling zeigt sich von seiner besten Seite und so wird der Osterhase die bunten Eier im grünen Klee verstecken und nicht- wie schon so oft – im Schnee.

Wir wünschen euch allen ein frohes Osterfest mit viel Sonne.
Genießt eure Zeit, wo ihr gerade seid.

07. 04. 19

Es war soooo schön!💕💕💕

Gestern kamen Desiree, Michael mit Frieda zu uns. Nach fast 7 Monaten alle wiederzusehen und in die Arme zu nehmen, hat so gut getan. Frieda war so süß und gab uns gleich ein Küsschen.
Während Weffy alle Neuigkeiten und Pläne mit den Kindern austauschte, spielte Gabi mit unserem Enkelchen. Wir hatten ihr neues Spielzeug und Puppenkleidchen aus Spanien mitgebracht. Dann machten die beiden mit Gini noch einen kleinen Spaziergang zu den schnatternden Gänsen im Biotop. Es ist wunderbar, Oma zu sein.
Heute ist das Wetter auch hier in Dorsten fantastisch….Wir genießen die Sonne.

Wie geht es mit uns weiter?

In den nächsten Tagen wird sich Weffy mit unseren Kindern ein Bild machen, in wie weit im Mai seine Hilfe bei den Renovierungsarbeiten und später beim Umzug in das neue Haus erforderlich ist. Wenn der Zeitplan steht, werden wir erst einmal unsere Arzt- und Zahnarzttermine in Angriff nehmen.

Das bedeutet aber auch, dass wir uns ab heute nur noch sporadisch hier melden, denn es beginnt nun für uns der ganz normale Alltag.

Wir wünschen euch schon jetzt einen wunderschönen Sommer – wo immer ihr auch seid. 😎
Bis dahin grüßen euch ganz herzlich Gabi und Weffy mit Gini

03. 04. 19

Gestern haben wir die Nacht auf dem ortsnahen Stellplatz von Sens verbracht, einer mittelgroßen Stadt nahe Paris. Da das Wetter keine Besserung versprach, fuhren wir auch heute weiter und schafften es bis nach Piesport an der Mosel. Typisches Aprilwetter begleitete uns die ganze Fahrt über. Da uns gestern die vielen Kreisverkehre in Frankreich nervten, entschieden wir uns, heute nur Autobahn zu fahren, waren aber total baff, als wir für die 300km satte 89 € bezahlen mussten. Nee, nächstes mal dann doch lieber wieder Kreisverkehre.

So, nun stehen wir also wieder an der Mosel – unser Lieblingsfluss in Deutschland. Morgen haben wir vor, nach Zell zu fahren, um dort etwas einzukaufen und unsere Schmutzwäsche zu waschen. Ach ja, zu unserem Lieblingswinzer wollen wir auch noch, um ein paar Flaschen Wein zu kaufen.

Am Wochenende ist für den Westen Deutschlands gutes Wetter angekündigt, so werden wir wohl am Samstag unseren Sommerstellplatz anfahren. Wir freuen uns natürlich auch schon auf unsere Kinder und unser Enkelchen, die wir über 7 Monate nicht mehr gesehen haben.

01. 04. 19

Leider hat die Sonne eine Pause eingelegt und versteckt sich heute hinter einer dichten Wolkendecke.

Nachdem morgens alles startklar, Gini versorgt war und wir einen Kaffee getrunken hatten, machten wir uns auf, in Richtung Bordeaux. Es ging teilweise über Landstraßen, manchmal auch über mautfreie Autobahnabschnitte, leider auch mal einen Stau erwischt. Es verblüfft uns immer mehr, wie viele LKWs unterwegs sind….Wahnsinn. 300 km Fahrt war uns genug und so wählten wir auf der Route einen Stellplatz Nahe dem Örtchen Roullet St. ESTEPHE , um dort bis morgen früh stehen zu bleiben.

Hier befindet sich eine Entsorgungsstelle….der Platz ist aber gebührenfrei und ist schön gelegen, mitten in der Natur. Um uns herum Wiesen mit viel Auslauf für Gini. Gabi pflückte gleich ein paar Narzissen für die Vase und machte mit Gini einen Spaziergang, dann noch ein kleines Essen zubereitet, mit einem holländischen Weltenbummler (der sehr gut deutsch konnte) einen Plausch gehalten und anschließend zwei Partien Rummikub gespielt.

Nun schauen wir noch ein bisschen Fernsehen und dann ist der erste Tag im April schon wieder Geschichte.

30. 03. 19

Nachdem wir gestern ca. 500 km gefahren sind und auf dem Stellplatz in Jaca, 30 km von der französischen Grenze entfernt, übernachtet haben, fuhren wir heute nur 200 km. Wir wollten noch mal an den Atlantik und ein bisschen Sonne tanken. Genau wie gestern in Jaca, ergatterten wir auch heute in Ondres, einen der wenigen freien Stellplätze. Wir hatten sogar 2 mal Glück, denn die Schranke war offen und der Platz zurzeit gebührenfrei.

durch die Pyrenäen an den Atlantik…
Nur diesen kurzen Holzsteg gehen und schon ist man am wunderschönen Strand

Nur ein paar Schritte zum Strand….und der war einfach fantastisch. Das Wetter war geradezu für einen Strandaufenthalt gemacht….kein Wind, 23 Grad bei strahlendem Sonnenschein. Einfach nur klasse! Wir haben den Tag so richtig genossen und wollen auch morgen noch hier stehen bleiben.

28. 03. 19

Zurzeit stehen wir schon in Startposition vor der Ausfahrt des Campingplatzes. Morgen früh wollen wir gleich bei Öffnung des Tores losfahren.

Wir haben uns schon von allen Campingfreunden verabschiedet, bis auf Majda wollen alle im Spätherbst wieder hier sein.

Gestern verbrachten wir noch mal einen wunderschönen Tag. Morgens fuhren wir ein letztes mal mit den Rädern durch die duftenden Orangenplantagen, um bei Mercadona fangfrische Makrelen zu kaufen.

Kurz darauf brutzelten sie auf dem Grill, den uns Gudrun und Willi zur Verfügung gestellt hatten. Gudrun zeigte uns, wie man den Fisch richtig würzt und mit frischen Kräutern füllt, diesbezüglich haben wir da überhaupt keine Erfahrung.

Gabi stellte noch eine große Schüssel mit gemischten Salat und 3 Baguettes hinzu und so saßen wir wenig später unter der Markise und ließen es uns schmecken.

Nachmittags hatten wir dann alle noch etwas für die Abreise zu erledigen, trotzdem sollte ein kurzer Strandaufenthalt für Gini noch drin sein. Dann wurden aber auch die Räder und der Hundeanhänger in die Womo-Garage verstaut. Ca. 18 Uhr klopfte Willi noch an unsere Tür und lud uns noch zu Bier und Tapas in die kleine spanische Kneipe im Ort ein. Spontan sagten wir zu und so verbrachten wir noch einen vergnüglichen, letzten Abend mit unseren Freunden. Mit den beiden werden wir uns sicher auch im Sommer das ein oder andere Mal in Deutschland treffen.

So sagen wir also Tschüss bis zum nächsten mal …….und nun freuen wir uns auf unsere Lieben in der Heimat.

26. 03. 19

Galerie

Diese Galerie enthält 10 Fotos.

Wir sind jetzt mit allem fertig und könnten, wenn wir wollten, schon losfahren. Doch wir wollten Willi noch beim Zeltabbau helfen. Bei ihm dauert es etwas länger als bei uns, denn im Laufe der Jahre hat sich vor allem im … Weiterlesen